Bergische Uni Wuppertal Die Wunder der Physik im Alltag entdecken

Wuppertal · Die Bergische Universität lädt ein, die Wunder der Physik im Alltag zu entdecken. Am 17. April 2026 von 10 bis 17 Uhr wartet in der CityKirche Wuppertal ein Programm aus Vorträgen und Mitmachangeboten.

Blick in die CityKirche.

Foto: Zafer Ferhat

Alle, die wissen wollen, was man von anderen Planeten über unser Klima lernen kann oder wie Röntgenstrahlen funktionieren, sind beim Tag der Physik genau richtig. Mittels VR-Brille wird ein Abstecher nach Argentinien möglich, um herauszufinden, was die Uni dort schon viele Jahre beobachtet.

„Physik ist so viel mehr als ein Schulfach, an das wenige gerne denken. Physik ist spannend und vielseitig, sie umgibt uns rund um die Uhr und macht mit uns allen etwas. In der CityKirche wollen wir Berührungsängste nehmen und den Gästen zeigen, wo sich unsere Forschung in ihrem Leben wiederfindet“, erklärt Organisator Prof. Dr. Christian Hölbling aus der Fachgruppe Physik.

In zwei Vortragsblöcken präsentieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Bergischen Universität spannende Einblicke in aktuelle Themen der Physik – von planetaren Klimafragen über die Entstehung der Elemente und die Entdeckung der Röntgenstrahlen bis hin zu moderner Supraleitung und Teilchenphysik.

Ergänzt wird das Programm durch Demonstrationen und Exponate. Auch an ihnen werden zahlreiche Alltagsbeispiele besprochen. Fragen sind jederzeit willkommen.

Supraleiter beispielsweise werden benötigt, um elektrischen Strom absolut verlustfrei zu leiten. Warum sie auch schweben können und wofür das gut ist, wird in der CityKirche gezeigt. Ebenso wie eine Nebelkammer zur Sichtbarmachung kosmischer Teilchen und ein Modell eines bestimmten Teilchenbeschleunigers, in dem Teilchen auf beinahe Lichtgeschwindigkeit gebracht werden, damit sie kollidieren.

Warum das gemacht wird? Nur so erfahren Forscherinnen und Forscher mehr über den Aufbau von Materie und die fundamentalen Kräfte des Universums, ohne die unser Alltag, wie wir ihn kennen, nicht denkbar wäre.