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Internetzensur – in diesen Ländern wird das Web beschnitten

Digitales : Internetzensur – in diesen Ländern wird das Web beschnitten

Das Internet ist heutzutage unser wichtigstes Medium für die Verbreitung und den Konsum von Informationen sowie zur Kommunikation mit anderen Menschen. Mittlerweile sind die meisten Menschen der westlichen Welt in einem sozialen Netzwerk angemeldet, verfügen über eine E-Mail-Adresse und haben schon mal ein Video auf YouTube angesehen. Doch so ein freies Internet wie in Europa ist nicht überall auf der Welt selbstverständlich. Vor allem autokratisch angehauchte Systeme versuchen, die freie Meinungsbildung und den Austausch über das Netz zu unterbinden, da sie sonst Aufstände fürchten. Wir haben recherchiert, in welchen Ländern das Internet besonders eingeschränkt ist.

Beschränkungen effektiv umgehen und die eigenen Geräte im Internet schützen

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Auch die Bürger von Ländern mit einem zensierten Internet schaffen es immer wieder, die Sperren ihrer Regierungen zu umgehen und so doch Zugang zum freien Internet zu erhalten. Sie erreichen dies in der Regel durch die Nutzung von sogenannten Virtual Private Networks, oder kurz VPNs, die die Identität und Herkunft im Internet verschlüsseln. Doch VPNs sind auch für viele andere Funktionen bei der Nutzung des Internets wichtig. Beispielsweise bei Surfshark gibt es noch mehr Interessantes über die Instanzen für die Nutzung einer VPN App auf Ihrem Gerät. 

Filtersysteme, Blackouts und Onlinezensur – so eingeschränkt ist das Web in manchen Ländern 

Hierzulande ist es äußerst untypisch, dass der Zugang zu Webseiten gesperrt wird. Dies ist in der Regel nur dann der Fall, wenn strafrechtlich relevante Verstöße wie zum Beispiel Urheberrechtsverletzung oder das Verbreiten von illegalem Material vorliegen. In anderen Ländern jedoch ist das Sperren von Netzinhalten an der Tagesordnung und die Gründe dafür deutlich vielfältiger. Der bekannteste Zensor des Internets ist wohl die Volkrepublik China. Sie haben ihrem Zensursystem sogar einen eigenen Namen gegeben, man nennt es „The Great Firewall of China“. Erlaubt in Chinas Internet ist nur das, was der Ansicht der Regierung entspricht.

  • Die XR-Botschaften auf dem Neumarkt.
    Weltwassertag : XR-Mahnwache vor dem Jubiläumsbrunnen
  • Die Junior Uni in Wuppertal-Barmen.
    Dank einer Spende : Schnelleres Internet für die Junior Uni
  • Oberbürgermeister Uwe Schneidewind.
    OB Schneidewind im Hauptausschuss : Städtetag: Wuppertaler „Stimme in Land und Bund“

Chinakritische Veröffentlichungen oder Äußerungen werden sofort gesperrt und können sogar eine polizeiliche Verfolgung nach sich ziehen. Damit die Regierung in Peking auch wirklich die volle Kontrolle behält, ist der Großteil der bei uns populärsten westlichen Onlineangebote wie WhatsApp, Facebook, YouTube und Co. in China verboten. Stattdessen nutzen die Bürger chinesische Angebote, auf die die Regierung deutlich mehr Einfluss ausüben kann und die unter strenger Überwachung stehen. Besonders seit dem Militärputsch und dem Umsturz des demokratischen Systems drängt Birma bzw. Myanmar auf den Rängen der größten Internetzensoren nach vorn.

Da die neue Militärregierung Angst vor organisierten Protesten hat, wurden in dem Land gängige westliche Messengerdienste wie WhatsApp und Facebook gesperrt. Weiterhin wurde in Teilen des Landes der Zugang zum Internet einfach gänzlich gekappt und die Bürger somit direkt von der Nutzung des gesamten Internets ausgeschlossen. Eine speziellere Art von Internetzensur findet im Iran statt. Das streng am muslimischen Glauben orientierte Land ist vor allem darauf aus, das Internet von pornografischen Inhalten zu befreien. So wurden in der Vergangenheit mehrfach Menschen verhaftet, die solche Inhalte geteilt haben oder sich zu freizügig im Netz präsentierten. Immer mehr Menschen umgehen jedoch Zensursysteme, in dem sie ihren PC oder ihr Smartphone mit einem VPN ausstatten.