1. Lokales

Haschi Modehaus in Wuppertal Barmen: Abschied mit Riesen-Rabatten

Modehaus in Barmen schließt zum Ende des Jahres : Haschi: Abschied mit Riesen-Rabatten

Seit 82 Jahren ist der von Hans und Gertrud Schirp begründete Name Haschi untrennbar mit dem Wuppertaler Einzelhandel verbunden. Doch Ende dieses Jahres ist Schluss.

Ursula Petzhold, geborene Schirp, Inhaberin des Modekaufhauses Haschi am Werth in der Barmer City, erinnert sich gern an ihre Eltern: 1937 gründeten Hans und Gertrud Schirp ihr Unternehmen für textilen Groß- und Einzelhandel in Elberfeld. Aus dem „Ha“ von Hans und dem „Schi“ von Schirp entstand der heute noch bekannte Name „Haschi“.

Nach dem Zweiten Weltkrieg war die Firma zunächst an der Textil-Hochburg in der Hofaue zu Hause, 1954 kamen kamen die heute noch bekannte Haschi-Immobilie am Werth sowie ein unmittelbar angrenzendes Trümmergrundstück an der Schuchardstraße hinzu. Seit 1956 gibt es damit das Haschi-Ensemble, das sich über mehrere Etagen und zwei Straßen erstreckt. Seit den 70er Jahren gab es geschäftlichen Zuwachs: Den erfolgreichen Handel mit Handstrickgarnen. Den Wollhandel übernahm Ursula Petzholds Ehemann Hans-Jörg Petzhold, während Ursula Petzhold sich ganz auf das Modehaus Haschi konzentrierte.

Dass die Zeit des Modehauses Haschi sich nun dem Ende entgegen neigt, kommentiert Ursula Petzhold so: „Ich habe mich sehr bemüht, einen geeigneten Nachfolger zu finden, doch die heute sehr veränderten Bedingungen im Einzelhandel sind schon sehr schwierig geworden. Als dann die Volksbank im Bergischen Land nach einem attraktiven Domizil im Werth suchte, war das eine ideale Lösung. Das Haschi-Haus hat damit eine hochwertige und weiterhin kundenorientierte Zukunft.“Im Haschi-Haus werden Ursula Petzhold und ihr Team bis zum 31. Dezember vor Ort sein, um hochwertige Mode sowie Heimtextilien mit vielen Sonderrabatten anzubieten. Ursula Petzhold: „Ich möchte mich ganz herzlich bei all unseren Kunden für ihre oft jahrzehntelange Treue bedanken!“