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Grüne: Wohnungslose stärker in den Fokus nehmen

Schlafstellen und Streetwork : Grüne: Wohnungslose stärker in den Fokus nehmen

Die Wuppertaler Grünen wollen die Hilfen für Wohnungslose in der Stadt weiterentwickeln. Im Bereich der Notschlafstellen für Männer soll in den kommenden Jahren die bisherige Infrastruktur verbessert werden. Dazu gehöre die Aufgabe des bisherigen Standortes Friedrich-Ebert-Straße.

„Dieser ist zwar vergleichsweise zentral, aber mit seinen Schlafsälen nicht mehr zeitgemäß. Wir freuen uns, dass die Stadt sich hier bereits Gedanken über einen anderen, moderneren Standort macht. Moderne Wohnungslosenhilfe-Ansätze wie ,Housing First‘ und deren stärkere Umsetzung auch in Wuppertal sollten höchste Priorität haben“, so Marcel Gabriel-Simon, sozialpolitischer Sprecher der Grünen. „Hier sind auch die besonderen Bedürfnisse von wohnungslosen Frauen und zugewanderten Menschen im Blick zu halten. Sprachbarrieren können und sollten hier durch Sprachmittlerinnen und -mittlern, die die Streetworkerinnen und -worker punktuell begleiten, ausgeräumt werden.

Man wolle mittel- und langfristig den bisherigen Weg weiter fortsetzen, so Gabriel-Simon. „Dazu gehört unter anderem, die bisherige Streetwork-Arbeit zu verstetigen und die Anzahl der Stellen in diesem Bereich konstant zu halten. Gerade wohnungslose Menschen sind durch eine ,Komm-Struktur‘ von Angeboten schwer zu erreichen. Deswegen ist der Stellenwert des Aufsuchens durch Streetworkerinnen und -worker und auch die niedrigschwellige Beratung in unserer Sicht besonders hoch einzuschätzen.“

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Zurzeit gebe es in Wuppertal ausreichend Plätze in den Notschlafstellen, die von Stadt und Diakonie zur Verfügung gestellt werden. „Wohnungslose Menschen sind Teil unserer Stadtgesellschaft und sie brauchen Unterstützungsangebote. Nicht nur, aber auch gerade in Zeiten der Pandemie. Vor diesem Hintergrund haben wir eine Anfrage zur Ratssitzung am 1. März 2021 gestellt. Hier fragen wir unter anderem nach, ob es zusätzliche pandemiebedingte Angebote seitens der Stadt und der freien Träger gibt.“