„Jeder Quadratmeter unbebauter Boden zählt“ – so die Überzeugung des Verschönerungsvereins, wie sie deren Vorsitzender Peter Prange auf den Punkt bringt.
Prange: „Wir haben mit finanzieller Unterstützung unserer Förderer einige Flächen in der Größenordnung von 35.000 Quadratmetern zwischen den Straßen Marpe und Marper Weg gekauft, und sie damit vor einer möglichen Bebauung gerettet. Wir folgen der vorbildlichen Tradition der Familien Vorwerk und von Armannsberg, die sich auch dem Vorwerkpark verbunden fühlen“.
Nach Erledigung der Formalitäten bemüht sich der Verschönerungsverein um Pachtverträge mit bewährten, umweltbewussten Pächtern, die sich klimabewahrend um den Erhalt der „Marper Wiesen“ entlang der Adolf-Vorwerk-Straße kümmern. „Auf diese Weise sichern wir erneut wichtigen Boden vor einer Bebauung“, verspricht Peter Prange für den BVV – und ergänzt, dass der Kauf keine Schulden hinterlässt.
Für den Erhalt der Marper Wiesen haben sich viele Jahre Barmer Bürgerinnen und Bürger sowie der Barmer Verschönerungsverein, engagiert. Der Stadtrat hatte drei Vorschläge der Landesregierung, südlich der Adolf-Vorwerk-Straße Bauland zu schaffen, abgelehnt – zuletzt im Sommer 2024.
BVV-Chef Peter Prange: „Eine weitere Versiegelung und Überbauung von Natur und Landschaft Richtung Murmelbach und Scharpenacken wurde wegen der erwarteten erheblichen Umweltauswirkungen abgelehnt. Wir haben nun, mit der Hilfe zahlreicher Spender, eine historische und ökologisch bedeutsame Chance ergriffen.“