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Erneut schwerer Unfall in Wuppertal / A 1: Mangelhafte Rettungsgasse

Erneut schwerer Unfall : A 1: Mangelhafte Rettungsgasse

Bei einem Verkehrsunfall auf der A 1 ist am Donnerstagnachmittag (11. Mai) der Fahrer (20) eines Kleintransporters schwer verletzt worden. Nach ersten Ermittlungen hatte der 20-Jährige das Stauende übersehen und war auf einen Gefahrguttransporter geprallt.

Die BAB 1 war in Richtung Saarbrücken zwei Stunden voll gesperrt.

Gegen 16.30 Uhr befuhr der Ungar mit seinem Klein-Lkw den rechten der drei Fahrstreifen. Etwa fünf Kilometer vor dem Kreuz Leverkusen prallte der Wagen frontal auf das Heck eines mit 26 Tonnen Flüssigbitumen beladenen Sattelzuges aus Rumänien.

Der 20-Jährige wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Er wurde schwer verletzt mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Der Fahrer (45) des Sattelzuges blieb unverletzt.

Der Sattelauflieger des Gefahrgutzuges war nicht mehr fahrbereit und musste ebenso wie der Kleintransporter abgeschleppt werden. Die Ladung trat bei dem Unfall jedoch nicht aus.

Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten war die BAB 1 in Richtung Köln zwischen Burscheid und dem Kreuz Leverkusen bis 18.30 Uhr voll gesperrt, danach lief der Verkehr bis 20.30 Uhr zunächst zweistreifig an der Unfallstelle vorbei. Der Verkehr staute sich auf einer Länge von maximal 16 Kilometern.

Das Unfallaufnahme-Team war vor Ort im Einsatz. Die Anfahrt der Rettungs- und Einsatzkräfte zum Unfallort verzögerte sich erheblich durch eine mangelhaft gebildete Rettungsgasse der im Stau stehenden Verkehrsteilnehmer.