In der Region Tahnaout am Fuß des Atlasgebirges installierten sie gemeinsam mit marokkanischen Gleichaltrigen ein wassersparendes Tröpfchen-Bewässerungssystem für die lokale Landwirtschaft. Es ermöglicht eine gezielte Versorgung der Pflanzen und hilft den Landwirtinnen und Landwirten, sich an anhaltende Dürre und Wasserknappheit anzupassen.
Marokko ist bereits stark von den Folgen des Klimawandels betroffen. Seit sieben Jahren leidet das Land unter anhaltender Dürre, die insbesondere die landwirtschaftliche Produktion gefährdet. Projekte wie dieses leisten einen konkreten Beitrag zur Klimaanpassung und zeigen praxisnahe Lösungsansätze für globale Herausforderungen.
„Es ist uns wichtig, nicht nur über Klimawandel zu sprechen, sondern gemeinsam konkrete Lösungen umzusetzen. Uns ging es darum, jungen Menschen Verantwortung zu übertragen und ihnen zu zeigen, dass ihr Engagement konkrete Wirkung entfalten kann“, sagt Projektleiterin Ilham Temsamani.
Insgesamt nahmen sechs junge Menschen mit marokkanischen Wurzeln aus den Düsseldorfer Vereinen „Düsseldorf Marrakesch“ und „younited“ sowie aus dem Wuppertaler Verein „BelikeBee“ an dem Projekt teil. Partnerorganisation auf marokkanischer Seite war die „High Atlas Foundation“, deren junge Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem „Rising Roots Programm“ aktiv in Planung und Umsetzung eingebunden waren. Die Projektreise wurde von Ilham Temsamani und Max Gehrmann von der FSI Forum für soziale Innovation gGmbH geleitet.
Der internationale Austausch wurde fotografisch sowie mit 360-Grad-Videos von Simon Kleefuß (Student für „Nachhaltiges Design“ an der ecosign-Hochschule in Köln) dokumentiert. Die Postproduktion übernimmt der Solinger IT-Dienstleister „Excit3d GmbH“.
Die entstandenen Aufnahmen werden für multivisuelle Ausstellungen aufbereitet, die unter anderem in Solingen, Düsseldorf, Köln, Wuppertal sowie in Marokko gezeigt werden sollen. Begleitet wird das Projekt über den Instagram-Account @youngnetworkmoroccogermany.