Die Stadtwerke bauen das Fernwärmenetz in Wuppertal aus

Klima : Mehr Fernwärme fürs Tal

Die Stadtwerke bauen das Fernwärmenetz in Wuppertal aus. Mit „WSW Talwärme“ heizen Privathaushalte laut Unternehmen klimaschonend und kostengünstig.

Die WSW laden Immobilienbesitzer in den Stadtteilen zu Info-Veranstaltungen ein, um über Möglichkeiten und Vorteile der klimaschonenden Wärmeversorgung zu informieren. Los geht es im Bereich Alsenstraße in der Elberfelder Südstadt. Die Info-Veranstaltung findet am Samstag (18. Mai 2019) von 10 bis 16 Uhr auf dem Parkplatz der Firma IFBW (Alsenstraße 14) statt.

Im Juli 2018 haben WSW und AWG die neue Fernwärmeleitung vom Müllheizkraftwerk nach Elberfeld in Betrieb genommen. Damit steht die „WSW Talwärme“ als umweltfreundliche Heizenergie aus der Müllverbrennung für große Teile Wuppertals zur Verfügung. Davon können besonders Immobilienbesitzer in den für die „Talwärme“-Versorgung neu erschlossenen Gebieten profitieren. Außer dem Müllheizkraftwerk speist auch das gasbetriebene Heizkraftwerk Barmen ins „Talwärme“-Netz ein.

„WSW Talwärme“ ist nach Angaben der Stadtwerke klimafreundlich, effizient und stammt aus heimischer Produktion. Wer sie nutze, heize nicht nur deutlich emissionsärmer, sondern erfülle zudem die wesentlichen Vorgaben der Energieeinsparverordnung (ENEV). Das nütze vor allem Hauseigentümern: Die eigene Immobilie erfahre eine Wertsteigerung, ohne dass dafür extra in die Wärmedämmung investiert werden müsse. Außerdem entfielen Betriebskosten für eine Öl- oder Gasheizung.

Das „Talwärme“-Netz senkt die CO2-Emissionen bei der Wärmeproduktion in Wuppertal: Denn durch den Ausbau der Fernwärme-Versorgung und die Stilllegung des Kohlekraftwerks in Elberfeld können laut WSW in Wuppertal 450.000 Tonnen CO2-Ausstoß eingespart werden. Diese Menge entspricht etwa 60 Prozent des jährlichen CO2-Ausstoßes des Wuppertaler Autoverkehrs.

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