Botschafter aus Wuppertal im Weltgeschehen

Aus Venezuela ausgewiesen : Botschafter aus Wuppertal im Weltgeschehen

Die Familie Kriener hatte in Wuppertal von je her einen streitbaren Namen: Auch sein Vater, der stadtbekannte Pfarrer Gustav Adolf Kriener, trat stets unerschrocken für seine Ziele und Ansichten ein. Jetzt sorgte einer seiner sechs Söhne, Daniel Kriener, der 1989 am Wilhelm-Dörp-feld-Gymnasium das Abitur ablegte, sogar weltweit für Schlagzeilen.

Er wurde als deutscher Botschafter aus Venezuela ausgewiesen, nachdem er mit anderen Diplomaten aus Europa, Lateinamerika und den USA den selbst ernannten Interimspräsidenten Juan Guaidó am Flughafen von Maiquetía erwartet hatte.

„Wir wollen helfen und unterstützen, dass er sicher zurückkehrt“, hatte Kriener im Fernsehsender NTN24 gesagt. Guaidós Rückkehr nach Venezuela sei „ein Schritt hin zu einem politischen und friedlichen Prozess zur Überwindung der Krise in Venezuela“, hatte die Deutsche Botschaft in Caracas getwittert.