Europawahl am 26. Mai : Noch mehr als 700 Wahlhelfer fehlen

In Wuppertal werden noch zahlreiche Wahlhelferinnen und -helfer für die neunte Europawahl am 26. Mai 2019 gesucht. Zwar liegen der Stadt bereits etwa 900 Anmeldungen vor, benötigt werden aber insgesamt 1.600 Personen.

265 Wahlvorstände müssen mit jeweils sechs Personen besetzt werden. Zu ihren Aufgaben zählen unter anderem die Prüfung der Wahlberechtigung, die Ausgabe der Stimmzettel, die Beaufsichtigung der Wahlkabinen und der Wahlurne sowie die Auszählung der Stimmzettel ab 18 Uhr.

Um als Helfer tätig zu sein, sind keine Vorkenntnisse nötig. Jedoch muss man wahlberechtigt sein, also am Wahltag 18 Jahre alt sein und die deutsche oder eine sonstige EU-Staatsangehörigkeit besitzen. Die Anmeldung erfolgt absolut freiwillig: Es besteht keine Verpflichtung, künftig bei jeder Wahl zu helfen.

Alle Wahlvorsteher und stellvertretende Wahlvorsteher erhalten kurz vor dem Wahltermin eine Einweisung in ihre Tätigkeit. Deshalb ist es nicht entscheidend, ob man bereits einmal in einer solchen Funktion tätig war oder nicht. Insbesondere "Neulinge" sind willkommen. Alle Wahlhelfer erhalten eine finanzielle Vergütung, die je nach Funktion zwischen 10 und 70 Euro liegt.

Es besteht auch die Möglichkeit, in einem Briefwahlvorstand mitzuwirken. Die Auszählung der Briefwahl findet diesmal zentral für alle Briefwahlvorstände in der Uni-Halle (Albert-Einstein-Straße 20) statt. Neben der Europawahl muss am 26. Mai auch das Ergebnis der Abstimmung über die Seilbahn ausgezählt werden.

Erfahrungsgemäß fallen am Wahltag bereits eingeteilte Personen aus. Um auf solche Fälle schnell reagieren zu können, wird eine so genannte Sonntagsreserve gebildet, deren Mitglieder kurzfristig als Wahlhelfer einspringen können.