Bergische Uni Grundlagenforschung zur Philosophiegeschichte

Wuppertal · An der Bergischen Universität Wuppertal fand in der vergangenen Woche die Tagung „Methoden der Philosophiegeschichtsschreibung. Rekonstruktionen und Vergleiche in metaphilosophischer Absicht“ statt. Veranstaltet wurde sie vom Institut für Grundlagenforschung zur Philosophiegeschichte (IGP), das mit dieser Tagung nun offiziell eröffnet ist. Die Veranstaltung wurde im Hybridformat abgehalten.

 Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Gerald Hartung, Prorektor Prof. Dr. Michael Scheffel, Wissenschaftliche Geschäftsführerin Dr. Melanie Sehgal, Dekanin Prof. Dr. Ursula Kocher, Prof. Dr. Carsten Dutt (Universität Heidelberg, Wissenschaftlicher Beirat des igp) und Uni-Kanzler Dr. Roland Kischkel.

Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Gerald Hartung, Prorektor Prof. Dr. Michael Scheffel, Wissenschaftliche Geschäftsführerin Dr. Melanie Sehgal, Dekanin Prof. Dr. Ursula Kocher, Prof. Dr. Carsten Dutt (Universität Heidelberg, Wissenschaftlicher Beirat des igp) und Uni-Kanzler Dr. Roland Kischkel.

Foto: Sebastian Jarych

Geladen waren 20 internationale Forschende. „Gemeinsam sichten sie das Methodenarsenal der Philosophiehistorie und angrenzender Formen der Intellektualgeschichtsschreibung – von den alteingeführten, aber bis heute im Geflecht ihrer Beziehungen und Potenziale nicht zureichend übersichtlich gemachten Instrumentarien der Ideen-, Geistes- und Begriffsgeschichte, bis hin zu neueren und neuesten Ansätzen wie der historischen Praxeologie, der Wissensgeschichte oder der Globalgeschichte“, erklärt Prof. Dr. Gerald Hartung, Philosophieprofessor an der Bergischen Universität und Vorstandsvorsitzender des IGP.

Neben methodenkritischen Vergleichen lag das besondere Augenmerk der Tagung auf den metaphilosophischen Prämissen der zur Diskussion stehenden Angebote: Welches Verständnis von Philosophie wird vorausgesetzt, wenn man unter diesen oder jenen Aspekten und mit diesen oder jenen Mitteln der Untersuchung und Darstellung auf ihre Geschichte zugreift? Und wie ist es um die Überzeugungskraft der entsprechenden Konzeptionen von Philosophie in ihrem Verhältnis zu Geschichte und Historie bestellt?

Das Institut für Grundlagenforschung zur Philosophiegeschichte (IGP) erforscht die institutionellen, materiellen und praktischen Dimensionen des Philosophierens, vornehmlich seit dem 19. Jahrhundert, und stellt dabei historiographische und methodische Fragen in den Mittelpunkt. „Im Zentrum steht die Arbeit am Grundriss der Geschichte der Philosophie, einer auf mehr als 50 Bände ausgelegten Globalgeschichte der Philosophie, an deren Erarbeitung Forscherinnen und Forscher weltweit mitwirken“, so Prof. Hartung.

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