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Bergische Uni: 1,7 Millionen Euro für die Gleichstellungsarbeit

Bergische Uni : 1,7 Millionen Euro für die Gleichstellungsarbeit

Mit ihrem Gleichstellungszukunftskonzept hat die Bergische Universität Wuppertal zum dritten Mal in Folge erfolgreich am Professorinnenprogramm des Bundes und der Länder teilgenommen.

Ziel ist es, die Gleichstellung von Frauen und Männern in Hochschulen zu unterstützen, die Repräsentanz von Frauen auf allen Qualifikationsstufen im Wissenschaftssystem nachhaltig zu verbessern und die Anzahl der Wissenschaftlerinnen in den Spitzenfunktionen im Wissenschaftsbereich zu steigern.

Bundesweit hatten sich 71 Hochschulen in der zweiten Auswahlrunde des Professorinnenprogramms III beteiligt, davon erhielten 50 Hochschulen eine positive Bewertung ihrer Gleichstellungskonzepte durch ein unabhängiges Begutachtungsgremium. Sie können bis zu drei Anschubfinanzierungen für die Erstberufung von Frauen auf unbefristete W2- oder W3-Professuren beantragen. Als eine von nur zehn Hochschulen bundesweit wurde die Bergische Universität mit dem Prädikat „Gleichstellung Ausgezeichnet!“ gewürdigt. Diese Auszeichnung ermöglichte ihr die Beantragung einer Anschubfinanzierung für eine vierte Professorin.

„Die Verleihung des Prädikates ist ein wichtiger Indikator für die Wirksamkeit der Gleichstellungsmaßnahmen an der Bergischen Universität und einer an Exzellenz und Chancengleichheit ausgerichteten Berufungspolitik, und damit ein großartiger Erfolg und eine tolle Auszeichnung für die gesamte Universität“, sagt Sophie Charlott Ebert, Leiterin der Stabsstelle für Gleichstellung und Vielfalt. Umso erfreulicher sei es, dass die Stabsstelle Gleichstellung und Vielfalt auch für alle vier im Rahmen des Professorinnenprogramms gestellten Anträge eine Förderzusage erhalten habe.

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Damit verbunden sind Zuweisungen in Höhe von mehr als 1,7 Mio. Euro über einen Zeitraum von fünf Jahren, die zweckgebunden zur Finanzierung der im Gleichstellungszukunftskonzept fixierten Maßnahmen verwendet werden.

Bereits zum dritten Mal in Folge erfolgreich

Die Bergische Universität hat bereits an den beiden ersten Programmrunden erfolgreich teilgenommen und erhielt eine Förderung von sechs Regelprofessuren mit einem Gesamtvolumen von zwei Millionen Euro. Die Mittel wurden für Gleichstellungsmaßnahmen verwendet, die auch über den Bewilligungszeitraum hinaus fortgeführt werden. Sie haben wesentlich dazu beigetragen, dass die Universität ihr Genderprofil konsequent weiterentwickeln und innovative Vorhaben umsetzen konnte.