Wirtschaft in Wuppertal Auch FDP will Aufgaben von Dezernentin Zeh erweitern

Wuppertal · Nach der CDU will auch die Wuppertaler FDP die Rolle der neuen Dezernentin Dr. Sandra Zeh stärken. „Angesichts der stetigen Herausforderungen und Chancen für die Wirtschaftsentwicklung in Wuppertal“ gehe es um eine „gezielte Strukturierung und Bündelung der wirtschaftsbezogenen Themen“.

 Die Fraktionsvorsitzenden René Schunck und Karin van der Most.

Die Fraktionsvorsitzenden René Schunck und Karin van der Most.

Foto: FDP

„Wir brauchen mehr Struktur in den wirtschaftsbezogenen Themen“, so der Fraktionsvorsitzende René Schunck. „Wuppertal zeichnet sich durch eine große Dichte an Familienunternehmen und ,Hidden Champions‘ aus, die als Innovationsführer auf ihren Gebieten gelten.“ Die Sicherung und Förderung dieser Unternehmen sei von essenzieller Bedeutung für die Wirtschaftslandschaft Wuppertals.

Die Schaffung eines Wirtschaftsdezernats und dessen Besetzung mit Sandra Zeh sei wichtig gewesen. „Unsere Entscheidung für Frau Dr. Zeh macht sich bereits in den ersten Tagen bezahlt. Sie bringt neue Impulse für das Thema Wirtschaft mit und setzt sich unter anderem für die Schaffung von unternehmensfreundlichen Strukturen ein“, meint Schunck. Die ersten Schritte seien „vielversprechend“.

Zeh solle auch den Vorsitz im Verwaltungsrat der Wirtschaftsförderung und im Aufsichtsrat der Wuppertal Marketing GmbH übernehmen. „Das ist unserer Auffassung nach entscheidend, um das Wirtschaftsdezernat als strategische Klammer für das Thema Wirtschaft in Wuppertal zu etablieren und eine effektive Bündelung der Aktivitäten zu gewährleisten“, findet der Fraktionsvorsitzende.

Die Fraktionsvorsitzende Karin van der Most: „Das Thema Wirtschaft ist der FDP besonders wichtig, da Unternehmen sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze und Ausbildungsplätze schaffen und die Stadt auf die Einnahmen aus der Gewerbesteuer angewiesen ist. Für den sozialen Zusammenhalt der Stadtgesellschaft ist eine gut funktionierende Wirtschaft unverzichtbar.“