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Bürgerticket : Alle haben etwas davon

Bürgerticket : Alle haben etwas davon

Betr.: Bürgerticket

Vielen Dank an die engagierten Köpfe, die sich mit vielen Ideen und Herzblut an die Idee des solidarischen Bürgertickets gemacht haben. Ähnlich wie die Macher der Junior Uni und der Nordbahntrasse wird hier nicht gemeckert, sondern gemacht, um eine Vision umzusetzen.

Es haben nicht alle Menschen Kinder und es fahren auch nicht alle Cronenberger in Oberbarmen mit Begeisterung Fahrrad, aber in der Bilanz bringen diese Ideen aus der Bürgerschaft einen Mehrwert für Wuppertal.

Zumindest die Nordbahntrasse ist mit dem Steuergeld aller Wuppertaler (und darüber hinaus) teilfinanziert. So auch das solidarische Bürgerticket, so wie ich es verstanden habe: Der ÖPNV, so die Idee, soll erweitert und verbessert werden, so dass auch gerade in den Außenbezirken bessere Verbindungen entstehen. Der Autoverkehr, die Abgase, das CO2, der Lärm wird zugunsten aller reduziert.

Als ich noch im Außenbezirk wohnte, habe ich mich anhand des Liniennetzplanes schlau gemacht, wie ich Auto und ÖPNV geschickt kombinieren kann. Diese Arbeit würde mir heute die Mobilitätsberatung der WSW erleichtern.

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Ich möchte an die Einführung des Semestertickets an den Universitäten erinnern: Damals war das „Geschrei“ relativ groß – inzwischen gibt es viele Menschen, die sich wegen des Tickets an der Uni einschreiben.

Lasst uns also einen wissenschaftlich begleiteten Versuch in Wuppertal starten, denn nur wenn man Dinge eine Zeit lang ausprobiert, kann man sie auch fundiert bewerten.

Ulrike Krahe