Héléna Pikon vom französischen Kulturministerium geehrt Wichtigste kulturelle Auszeichnung

Wuppertal/Paris · Héléna Pikon war von 1980 bis 2022 festes Ensemblemitglied des Wuppertaler Tanztheaters und wirkt seit 2022 immer wieder als Gast in Stücken von Pina Bausch als Probenleiterin und Tänzerin mit. Sie tanzte in rund 33 Stücken der Choreografin und ist seit 2022 auch für die Pariser Oper tätig. Jetzt erhielt sie eine besondere Auszeichnung des französischen Kulturministeriums.

 Der Moment der Verleihung des französischen Ordens "Officier De L`ordre des Arts et de Lettres" an Héléna Pikon durch Emmanuel Demarcy-Mota.

Der Moment der Verleihung des französischen Ordens "Officier De L`ordre des Arts et de Lettres" an Héléna Pikon durch Emmanuel Demarcy-Mota.

Foto: Sylvestre Fouchard

Emmanuel Demarcy-Mota, Direktor des Pariser Théâtre Sarah Bernhardt, ehemals Théâtre de la Ville, überreichte Héléna Pikon vor kurzem nach der Aufführung von „Sweet Mambo“ in der Coupole des Theaters im Rahmen einer feierlichen Zeremonie den von dem französischen Kulturministerium verwalteten Orden „Officier de L’ordre des Artes et des Lettres“, mit dem Pikon bereits am 17. Oktober 2022 ausgezeichnet worden war.

Der Orden gilt als wichtigste kulturelle Auszeichnung und Würdigung des französischen Kulturministeriums mit den drei verschiedenen Rängen „Chevalier“, „Officier“ und „Commandeur“ für Personen, die sich durch ihr künstlerisches Schaffen im künstlerischen oder literarischen Bereich verdient gemacht haben.

Emmanuel Demarcy-Mota würdigte Héléna Pikons wertvollen Beitrag als Tänzerin und Probenleiterin, die Strahlkraft der Künste in die Welt zu tragen und die Weitergabe und Pflege des Oeuvres von Pina Bausch zu befördern – auch vor dem Hintergrund einer mittlerweile mehr als 45-jährigen Gastspielfreundschaft zwischen dem Tanztheater Wuppertal Pina Bausch und dem Théâtre de la Ville, das seit September 2023 Théâtre Sarah Bernhardt heißt.

Héléna Pikon dankte mit einer berührenden Ansprache und betonte die Bedeutung aller Ensemblemitglieder – auch der jungen Generation – für das Werk von Pina Bausch.

Dr. Daniel Siekhaus, der Geschäftsführer des Wuppertaler Tanztheaters, der auch in Paris anwesend war, beschloss die Zeremonie mit wertschätzenden Worten und Dank.

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