Alles Mögliche aus der Wuppertaler Gastronomie: What’s new, what’s zu?

Alles Mögliche aus der Wuppertaler Gastronomie: What’s new, what’s zu?

Heute geht's so los, wie es bei vielen Leuten morgens losgeht — mit Kaffee. Röstereien mit Ausschank sind "in" und an der Friedrich-Ebert-Straße 40, am Ex-Standort der gutbürgerlichen "Alten Schmiede", ist jetzt das Chi Coffee am Start.

Çemal Sisman, den alte Hasen noch aus dem "Dervisch" auf dem Ölberg kennen, hat ein stylisches Lokal eröffnet, in dem sich alles um die Vielfalt der (fair gehandelten!) schwarzen Bohnen dreht. Kleine Speisen & Co. ergänzen das Ganze.

Apropos Ölberg: An der Roßstraße 29 freut sich das Sugo auf neue Gäste — und serviert, wie es im Logo heißt, "Homemade Pasta". Damit nicht genug: Inhaber Fatih Yalcin hat auch Wraps und Salate im Programm. Übrigens werden hier auch alle fündig, die es vegan mögen.

Gar nicht vegan ist der Nachfolger von "Die Bude — Fritten und Wurscht" an der Hochstraße 51 gegenüber der Abzweigung in die Marienstraße: Momo's Imbiss hat Döner, Pizza, Pommes, Burger und was dazu passt auf der Karte.

Nicht mehr wiederzuerkennen: Der frühere „Dorrenberger Hof“ ist jetzt das „Pier 46“. Foto: Michael Stein

Wo wir schon mal auf der Hochstraße sind, gehen wir ein Stück weiter raus bis zur Einmündung Baumeisterstraße: Die dortige Hausnummer 14 war mal der Dorrenberger Hof. Das ist vorbei: Die gutbürgerliche Zukunft hört hier jetzt auf den Namen Pier 46 — am Ruder stehen Thorsten Schellhammer und Melanie Pilcher. Sie waren acht Jahre lang Gastgeber im "Sonnborner Hafen" an der Sonnborner Straße, der inzwischen von Anja Wiefels neu eröffnet wurde. Im Inneren des Pier 46 ist von alten Dorrenberger Hof nichts mehr zu erkennen: Alles neu macht(e) der Mai! Und warum Pier 46? Weil das Haus mit seinem Biergarten ein bisschen wie eine Schiffsanlegerbrücke über die A46 ragt...

Im „Pier 46“ haben sich Thorsten Schellhammer und Melanie Pilcher verwirklicht. Foto: Simone Bahrmann

Neues gibt es auch aus dem Parkschlösschen an der Katernberger Straße 197: Ab dem 2. Juni ist dort nicht nur montags, sondern auch dienstags Ruhetag. Der Reibekuchentag verschiebt sich auf Mittwoch.

Nun noch ein Abstecher zum Arrenberg: Die Elbe in den Elba-Hallen an der Moritzstraße 14 öffnet — mit einer Party am 1. Juni und dann regulär ab 4. Juni ab 8 Uhr. Es gibt Schnittchen, Frühstück, Mittagstisch, Salate sowie Backwaren und Törtchen am Nachmittag plus (fairen) Kaffee, Bier und Wein. Bei Facebook heißt es: "Ein großes Herz für Vegis und Gesundesser. Zum in-Ruhe-bei-uns-essen oder zum Mitnehmen. Weniger Plastik, dafür gerne Kunst, Kultur und Musik."

Jetzt brechen wir auf in Richtung Innenstadt: In der Schönen Gasse neben der alten Kirche am Kolk, wo man so langsam wegen des neuen Pflasters tatsächlich von einer schönen Gasse sprechen kann, hat das André Crêpes-Café mit vielen (nicht nur) süßen Leckereien aus Crêpe-Teig eröffnet.

Den Schlussstrich ziehen wir in Barmen — und zwar im wahrsten Sinn des Wortes: Das chinesisch-mongolische Restaurant Dschingis Khan an der Friedrich-Engels-Allee 378, das ein echter Asia-Dauerbrenner gewesen ist, gibt es nicht mehr.

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