1. Termine

24 Stunden Gebet in der Wuppertaler Laurentius-Basilika

Von Freitag bis Samstag : 24 Stunden Gebet in der Laurentius-Basilika

Von Freitag bis Samstag (18./19. September 2020) jeweils um 19 Uhr lädt die Pfarrgemeinde St. Laurentius zum Ewigen Gebet in die Laurentius-Basilika. Eine Gruppe von 16 Ehrenamtlichen aus allen Gemeindevierteln und verschiedenen Gruppen hat das 24-Stunden-Event vorbereitet und ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt.

Unter dem Motto „Als ich rief zu Dir, da hast Du mich erhört, hast mir Mut verliehen: In mein Herz kam Kraft“ (Psalm 138,3) wird in der Basilika St. Laurentius rund um die Uhr gebetet, musiziert und meditiert. Das Ewige Gebet beginnt und endet mit einer Heiligen Messe, jeweils am Freitag- und Samstagabend. Engagementförderin Andrea Oldenburg: „Das 16-köpfige Vorbereitungsteam fand sich kurzfristig spontan zusammen und schaffte es, in nur zwei Sitzungen ein Programm zusammenzustellen, das alle Altersgruppen anspricht und zeigt, dass wir Weltkirche sind.“

Die Gruppe „Nightfever“, eine Initiative junger Christinnen und Christen, lädt in den Abend- und Nachtstunden zum stillen Gebet ein. Um 23 Uhr ist eine gemeinsame Stunde mit Menschen aus Pedro II in Brasilien geplant. „Unsere Partnergemeinde leidet sehr unter Corona. Viele Menschen sind infiziert und dem Virus schutzlos ausgeliefert. Es mangelt am Nötigsten und eine Intensivpflege gibt es nicht. Seit Ausbruch der Pandemie beten die Brasilianerinnen und Brasilianer jeden Abend um 18 Uhr Ortszeit gemeinsam. Es liegt uns am Herzen, im Geiste mit ihnen verbunden zu sein“, sagt Gemeindereferentin Daniela Löhr. „Sie sind mehr denn je auf unsere Unterstützung angewiesen.“

Die kfd (Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands) sowie die italienische, die afrikanische und die tamilische Gemeinde haben Gebetszeiten vorbereitet. Von 15 bis 16 Uhr am Samstag heißt es: „Kinder beten anders – kreativ im Kirchenraum“. Dr. Bruno Kurth, der leitende Pfarrer der Gemeinde: „Das Ewige Gebet bietet Menschen die Gelegenheit, eigene Zugänge zu Gott zu finden und auszuprobieren. Selbstverständlich haben auch bewährte Formate ihren Platz. Ich freue mich sehr, dass sich ein engagiertes Team zusammengefunden hat und uns ermöglicht, sich rund um die Uhr in der Basilika zu versammeln. Von der stillen Anbetung über Text- und Bildmeditationen bis zu Flöten- und Gitarrenmusik sowie Gesang ist für jeden etwas dabei.“

Wie viele andere Bistümer praktiziert das Erzbistum Köln das Ewige Gebet: Um ein kontinuierliches Gespräch mit Gott sicherzustellen, wird das Gebet tageweise auf die einzelnen Kirchengemeinden verteilt. Im Mittelpunkt der sogenannten „eucharistischen Anbetung“ steht die Hostie, der „Leib Christi“, die die gesamte Zeit über ausgesetzt wird. Vielerorts entwickeln Gemeinden neue Ideen, um den in Deutschland seit dem 16. Jahrhundert praktizierten Brauch zeitgemäß mit Leben zu füllen.