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Eine LEGO-Stadt am Wuppertaler Uellendahl​

Ev. Kirchengemeinde : Eine LEGO-Stadt am Uellendahl

50 Kinder haben eine große LEGO-Stadt im Gemeindezentrum am Röttgen gebaut. Zum Abschluss gab es einen Familiengottesdienst mit Bürgermeister Schneidewind.

„Die LEGO-Bautage waren ein Riesenerfolg und haben uns allen viel Spaß gemacht. Viele Kinder haben gesagt, dass sie das unbedingt nächstes Jahr nochmal wiederholen wollen", sagt Dennis Weiß, Jugendleiter der Ev. Gemeinde Uellendahl-Ostersbaum. 50 Kinder zwischen sieben und elf Jahren haben zwei Tage lang mit mehr als 100.000 Steinen und einem Team von Ehrenamtlichen eine große LEGO-Stadt im Gemeindezentrum am Röttgen gebaut.

Wer Lust hatte, konnte im Gemeindezentrum übernachten. Zum Abschluss fand ein Familiengottesdienst statt, bei dem Oberbürgermeister Uwe Schneidewind die LEGO-Stadt feierlich eröffnete. „Alle Kinder lieben Lego. Wir haben gemeinsam an einer großen Stadt gearbeitet, aber dennoch blieb auch genügend Raum für eigene Kreativität“, sagt Dennis Weiß, der schon in seinem Freiwilligen Sozialen Jahr einmal ein ähnliches Projekt miterlebt hat und dabei die Erfahrung gemacht hat, dass das gemeinsame Bauen ein Türöffner sein kann. „Der Kontakt zu den Familien ist durch Corona teilweise abgebrochen, das war eine ziemliche Durststrecke. Darum war uns das Projekt gerade jetzt so wichtig. Wir wollen wieder einen Zugang zu den Familien finden.“

Mit viel Geschick entstanden die Bauwerke wie der Gaskessel.
Mit viel Geschick entstanden die Bauwerke wie der Gaskessel. Foto: Gemeinde Uellendahl-Ostersbaum
  • Gruppenbild mit Medaillen und Urkunden.
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  • Ein Pop-up-Radweg auf der Talachse.
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  • Diakon Matthias Stempfle und Pfarrerin Bettina
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Es entstanden Traumautos, Traumhäuser – und die Kinder konnten eine Stadt ganz nach ihren Vorstellungen bauen. Und natürlich gab es Wuppertal-typische Großbauprojekte wie den Gaskessel, das Fußballstadion, den Zoo und den Bahnhof. „Ein besonderes Highlight war jeder einzelne Abschluss eines Großbauprojektes. Dann haben alle einen Moment lang aufgehört zu bauen, das Ergebnis wurde auf die Platte gehoben und dann wurde der Fortschritt mit einem tosenden Applaus von 50 Kindern bejubelt“, sagt Weiß.

Über allem stand das Thema „Jesus unser Fundament“ und das Gleichnis vom Hausbau, das in mehreren Erzählzeiten eingebaut wurde. Anhand von Bibelgeschichten sprach die Gruppe dann auch ganz konkret darüber, was passiert, wenn jemand das Bauprojekt stört oder wie ein gemeinsames Leben in einer Stadt friedlich gelingen kann.

Gemeindemitarbeiterin Leona Bergmann, OB Schneidewind und Jugendmitarbeiter Dennis Weiß.
Gemeindemitarbeiterin Leona Bergmann, OB Schneidewind und Jugendmitarbeiter Dennis Weiß. Foto: Gemeinde Uellendahl-Ostersbaum

„Die Kinder haben auch Plakate dazu gestaltet, was sie sich von ihrer Traumstadt wünschen und wo sie sich besonders sicher fühlen“, berichtet Dennis Weiß. „Wir freuen uns, dass wir so viele Kinder aus dem Stadtteil getroffen haben und hoffen, dass sie bald wieder zu uns kommen.“