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Wuppertaler Jobcenter berät bald auch am Mastweg

Jobcenter Wuppertal : Beratungen bald auch am Mastweg

„Jobcenter vor Ort“ ist das Beratungsformat, mit dem das Wuppertaler Jobcenter seit 2019 in den Stadtteilen offene Sprechstunden anbietet. Ab März ist es auch im Kinder- und Jugendzentrum des DRK am Mastweg in Cronenberg vertreten.

Am 4. März um 9 Uhr startet das Angebot. „Wir freuen uns, dass das Kinder- und Jugendzentrum des DRK am Mastweg in Cronenberg uns Räumlichkeiten für unsere mobile Beratung zur Verfügung stellt. Die Lage ist ideal und wir hoffen, dass viele Menschen das Angebot nutzen“, so Frank Zimmerbeutel, der Leiter der Geschäftsstelle 4 (Elberfeld).

In unmittelbarer Nähe befinden sich zwei Kindertagesstätten und eine Grundschule. Die Nachbarschaft besteht aus vielen kinderreichen Familien. Deswegen wird das mobile Team auch immer von einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter für das so genannte „Bildungs- und Teilhabepaket“ (BuT) begleitet. „Wir wünschen uns, dass noch viel mehr Kinder von den Möglichkeiten profitieren“, erklärt Zimmerbeutel die Initiative, gerade im Kinder- und Jugendzentrum für die Förderung zu werben. Die Möglichkeiten gehen weit über die Übernahme von Kosten für Klassenfahrten oder das Schulmittagessen hinaus. Zimmerbeutel hofft, dass Eltern aus dem Quartier das neue Beratungsangebot nutzen: „Nur durch noch bessere Beratung der Eltern zum Thema schaffen wir es, hier mögliche Wissenslücken zu schließen, und hoffen auch, bestehende Berührungsängste abzubauen und Sorgen vor bürokratischen Hürden zu nehmen. Denn was viele nicht wissen, das Antragsverfahren wurde weiter vereinfacht und ist viel unkomplizierter als oftmals befürchtet.“

Außerdem gibt es Informationen über das gesamte Leistungsspektrum des Jobcenters - von der Sicherung des Lebensunterhaltes bis hin zur Unterstützung auf dem Weg zurück in das Arbeitsleben. „Willkommen ist jeder. Interessierte Bewohnerinnen und Bewohner aus der Nachbarschaft sind herzlich eingeladen, mit den Mitarbeitenden (…) ins Gespräch zu kommen. Auch für Menschen, deren Einkünfte gering sind, kann sich der Besuch lohnen, denn in Überschlagsberechnungen stellen die Fachkräfte des Jobcenters schnell fest, ob ein Anspruch auf Hilfeleistungen besteht. Und dank der modernen technischen Ausstattung der mobilen Teams können auch LeistungsempfängerInnen und -empfänger ihre Anliegen klären“, heißt es.