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Lebenshilfe Wuppertal lud in die Werkstätten: Mit Schwebebahn-Seifen

Lebenshilfe Wuppertal lud in die Werkstätten : Mit Schwebebahn-Seifen

Eigentlich ist es am Wochenende in den Werkstätten der Lebenshilfe Wuppertal an der Heidestraße und Hauptstraße recht ruhig, nur von montags bis freitags wird hier gearbeitet. Am vergangenen Samstag (1.

Juli 2017) sah es aber anders aus: Die Lebenshilfe hatte im Rahmen ihres diesjährigen Sommerfestes zu einem Tag der offenen Tür geladen.

An beiden Standorten in Cronenberg konnte man den Mitarbeitern mit Behinderung bei der Arbeit über die Schulter schauen. Ob in der Konfektionierung, in der Schreinerei, in der Druckerei oder auch im Berufsbildungsbereich, der junge Menschen mit Behinderung wie bei einer Ausbildung auf die Arbeit vorbereitet — viele namhafte Unternehmen arbeiten mit der Lebenshilfe zusammen. Dass hier produzierte Transportkisten oder auch Werkzeuge sogar nach Übersee gehen, das wusste nicht jeder.

Für jeden Geschmack war etwas dabei. Foto: Lebenshilfe

"Ich übertrage den Mitarbeitern mit Behinderung nur Tätigkeiten, die ich auch selbst machen würde", stellte Rainer Speker, Werkstattleiter an der Hauptstraße, heraus. "Wir bereiten unsere Mitarbeiter auf ihre Tätigkeiten vor und setzen sie nach ihren eigenen Wünschen und Fähigkeiten ein", unterstrich auch Jörg Weber bei seiner Führung an der Heidestraße. Besonderer Höhepunkt war ein Blick in die Seifenwerkstatt im Heilpädagogischen Arbeitsbereich — hier werden zum Beispiel die beliebten Schwebebahn-Seifen für die Wuppertal Marketing GmbH gefertigt.

Abgerundet wurde der Tag der offenen Tür im Anschluss durch das traditionelle Lebenshilfe-Sommerfest im Anschluss. Ob des regnerischen Wetters wurde zwar überwiegend in den Räumen an der Heidestraße gefeiert, das tat der guten Laune allerdings keinen Abbruch. Tanzgruppen wie "Dance of Magic", musikalische Darbietungen der "Tuffi-Band" und des weit über Wuppertals Grenzen hinaus bekannten Lebenshilfe-Chores sowie Spiele und "Culinaria" rundeten das Angebot ab. Und wer wollte, konnte auch draußen auf der üblichen Festwiese unter den großen Schirmen mitfeiern.