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WSV-Ziele: Cup holen, beim Aufstieg mitreden​

Fußball-Pokalfinale : WSV-Ziele: Cup holen, beim Aufstieg mitreden

Der Fußball-Regionalligist Wuppertaler SV will in der kommenden Saison ganz oben mitmischen. Für das Pokalfinale am Samstag (17. Mai 2022) ab 16:15 Uhr in Duisburg gegen den SV Straelen sind bislang rund 5.000 Karten verkauft – die meisten an WSV-Fans.

Es war eine durchaus beachtliche Aussage, die WSV-Neuzugang Serhat-Semih Güler (vom Bonner SC) im Rahmen seiner Vorstellung von sich gab: „Nach dem dritten Tabellenrang jetzt wollen wir auch in der kommenden Saison beim Aufstieg mitreden.“ Ein ambitioniertes Ziel, nachdem in der abgelaufenen Spielzeit eine Platzierung unter den ersten Fünf ausgegeben worden war.

Nun ist davon auszugehen, dass der 24-Jährige Rücksprache mit den Vereinsverantwortlichen gehalten hat, bevor er die nicht ganz unwesentliche Aussage offiziell traf und sie vom Club entsprechend verbreitet wurde. Gleichzeitig liegt Güler damit aber auch auf einer Linie mit dem Sportlichen Leiter Stephan Küsters: „Wir haben ja immer gesagt, dass wir uns im Rahmen des Drei-Stufen-Plans stetig verbessern wollen.“ Was bislang gelang: Nach dem in der Rückrunde souverän geschafften Klassenerhalt 2020/21 und nun Rang drei möchte sich der WSV weiter verbessern – womit tabellarisch eben nur Rang zwei oder eins bleibt.

Nun ist es allerdings nicht so, dass der Aufstieg als direktes Saisonziel ausgegeben wird. „Jeder weiß: Dafür müssen immer viele Komponenten zusammenpassen“, gibt Küsters zu bedenken. Clubs wie Preußen Münster, Rot-Weiß Oberhausen und Fortuna Köln – ausgestattet mit zum Teil deutlich größeren Etats – wollen ebenfalls ganz oben mitmischen. Außerdem benötigt es ein „glückliches Händchen“ bei den Transfers, weiß Küsters. Größeres Verletzungspech darf ebenfalls nicht hinzukommen. Und ein größerer Zuschauerzuspruch vor allem in den Heimspielen schadet letztlich selbstredend auch nicht.

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Immerhin ist der Sportchef guten Mutes, den Großteil des Kaders und damit vor allem die Leistungsträger zusammenzuhalten. Noch fehlen einige Unterschriften (etwa die von Patzler, Backszat, Heidemann, Montag, Saric, Königs und Prokoph), einige davon sollen aber offenbar noch vor dem Pokalfinale in Duisburg präsentiert werden. Möglicherweise auch noch Neuzugänge für das Mittelfeld und die Offensive.

In der Duisburger Arena werden die WSV-Fans derweil aller Voraussicht nach die stimmliche Hoheit haben. Bis Dienstagmittag (17. Mai) waren 4.900 Tickets verkauft, nur die wenigsten davon gingen Richtung Straelen. Der Fußballverband Niederrhein rechnet mit einer Kulisse von mindestens 7.000 Zuschauerinnen und Zuschauern. In der vergangenen Saison durften wegen der Corona-Einschränkungen nur insgesamt 1.000 Personen dabei sein, als der WSV den SVS mit 2:1 bezwang und in den DFB-Pokal einzog.