Fußball-Regionalliga WSV: Rasen in Topform, die Organisation soll es werden

Wuppertal · Sportlich gelang dem Fußball-Regionalligisten Wuppertaler SV die Rückkehr ins Stadion am Zoo nach gut sieben Monaten. Nach dem 2:1 gegen Fortuna Köln haben die Rot-Blauen die Spitze weiter im Blick. Probleme gab es allerdings im organisatorischen Bereich. Der Verein gelobt Besserung.

Als die Protagonisten der Rasen betraten, waren längst noch nicht alle Fans im Stadion.

Als die Protagonisten der Rasen betraten, waren längst noch nicht alle Fans im Stadion.

Foto: Dirk Freund

Das Gute vorweg: Der neue Rasen hat „alles gut überstanden““, freut sich Sportamtsleiterin Alexandra Szlagowski. Und das trotz des massiven Regens und der zahlreichen Zweikämpfe. Und auch personell entspannt sich die Lage immer mehr. Läuft alles weiter wie geplant, dürften Lion Schweers und Philipp Hanke am 2. Dezember gegen Alemannia Aachen wieder zum Aufgebot gehören.

Es wäre das übernächste Heimspiel. Doch schon bei dem am 18. November gegen den Spitzenreiter 1. FC Bocholt will der WSV einige organisatorische Mängel abstellen. „Leider hat uns auch dieses Wochenende aufgezeigt, welche Probleme es in der Infrastruktur und den bisherigen Abläufen im Stadion am Zoo gibt. Wir bedanken uns für die konstruktive Kritik, die uns vereinzelt erreicht hat, welche wir uns sehr zu Herzen nehmen“, so Geschäftsstellenleiter Sven Steup.

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WSV feiert gelungenes „Stadion-Comeback“

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Hauptpunkte waren vor allem die Staus an den Einlässen (manche Fans, die auch wegen des Wetters erst zeitnah vor Ort waren, verpassten alle drei Tore) und schnell geleerte Imbissstände. Wobei schon im Vorfeld wegen der Kartenaktionen klar war, dass mindestens 7.500 Zuschauerinnen und Zuschauer kommen würden; am Ende waren es für Wuppertaler Verhältnisse ungewohnte 8.100. Immerhin wurden die noch lange versperrten Toiletten an den Aufgängen zur Haupttribüne doch noch halbwegs rechtzeitig geöffnet.

„Wir werden nun alles daransetzen, um die aufgetretenen Probleme mit unseren Partnern und Dienstleistern zu analysieren, zu verbessern und zu beseitigen. Einige Probleme werden wir kurzfristig lösen können, einige sind aber baulicher Natur und können nicht von heute auf morgen beseitigt werden“, weiß Steup.

Der WSV sei „ein großer Teil Wuppertaler Geschichte und der Fußball bringt, wie kaum eine andere Sportart alle Altersgruppen, soziale Schichten und Konfessionen an einen Ort zusammen. Uns als Verein und mir als langjähriger WSVer liegt es sehr am Herzen, den WSV weiter zu professionalisieren, alle Wuppertaler für den Verein zu begeistern und hinter uns zu bringen.“

Wichtig sei, so Steup, dass „alle an einem Strang“ zögen: „Wir sind, wie ich finde, auf einem guten und richtigen Weg, haben aber noch viele Stellschrauben, an denen wir drehen müssen. Dessen sind wir uns alle bewusst. Wir werden uns weiter als Verein allen Wuppertalern öffnen, ein Verein zum Anfassen sein und einen Besuch im Stadion am Zoo zu einem Erlebnis machen.“

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