Kampf um die Wuppertaler Hallenfußball-Krone

32. Hallenfußball-Stadtmeisterschaft : Liveticker aus der Uni-Halle

Während der Hallenfußball seine Blütezeit längst hinter sich hat, sind die Wuppertaler Stadtmeisterschaften, die am Samstag (5. Januar 2019) um 10 Uhr in der Uni-Halle begannen, weiterhin ein Zuschauermagnet.

Der FSV Vohwinkel als Veranstalter erwartete mehr als 2.500 Zuschauer.

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Vorbericht:

Szene aus der Partie zwischen Cronenberg und Sonnborn. Foto: Dirk Freund

Im vergangenen Jahr sorgten die Sportfreunde Dönberg für die große Überraschung. Ihr Siegeszug wurde erst im Endspiel gestoppt, als sie dem Cronenberger SC 0:4 unterlagen. Vorher warfen die Dönberger im Viertelfinale aber den TSV Ronsdorf (4:3) und im Halbfinale den FSV Vohwinkel (2:0) aus dem Rennen. Der CSC machte in der Vorschlussrunde mit dem WSV kurzen Prozess (5:0).

Ob die Sportfreunde auch diesmal Ausrufezeichen setzen, ist fraglich. Sie stecken in einer sportlichen Krise und haben nach sieben Niederlagen in Folge den Trainer gewechselt. Markus Brokherm ersetzte Carsten Tracogna. Klar ist hingegen, dass Cronenberg der Topfavorit ist — nicht erst seit dem Sieg beim Südhöhenturnier am vergangenen Wochenende. "Wir haben die Uni-Halle 2018 gewonnen und wollen versuchen, diesen Erfolg zu wiederholen. Wir wissen natürlich, wie schwer das wird", warnt CSC-Trainer Peter Radojewski. Natürlich weiß er aber auch, dass er eine ganz starke Hallentruppe aufbietet.

Der CSC setzte sich beim Südhöhenturnier durch. Foto: Dirk Freund

Ranghöchster Club ist der WSV, der allerdings mit Enes Topal, Semir Saric, Yusa Alabas und Marco Cirillo nur vier Spieler aus dem Regionalliga-Kader aufbietet. Die gelten allerdings als technisch beschlagen. Außerdem sind die A-Jugendlichen Glenn Dohn, Jonas Vorbau (beide Tor), Nick Osygus, Tim Corsten, Gianluca Cirillo, Mike Osenberg, Soufian Guirhil, Marvin Blume und Luka Sola dabei.

"Das ist eine tolle Gelegenheit, sich vor so einer Kulisse zu präsentieren. Denn das wollen sie ja später auch", sieht WSV-Coach Adrian Alipour eine große Motivation bei den Nachwuchstalenten, die als Tabellenführer der Niederrheinliga die Bundesliga-Rückkehr anstreben und im DFB-Pokal-Viertelfinale nur knapp mit 1:2 dem VfB Stuttgart unterlagen.

Eine Szene aus dem Viertelfinale des Südhöhenturniers zwischen dem ASV und Jägerhaus Linde. Beide Teams sind jetzt auch in der Uni-Halle zu sehen. Foto: Dirk Freund

Spannend ist auch die Frage, ob sich der Bezirksliga-Zweite TSV Ronsdorf nach dem frühen Aus beim Südhöhenturnier diesmal erfolgreicher präsentiert. Jedenfalls steht nun die Bestbesetzung zur Verfügung, nachdem der TSV dort "nur" mit der Zweiten antrat. Und ob Bezirksligist ASV, der seine Vorrundengruppe nach starken Vorstellungen souverän gewann und erst im Halbfinale beim 4:5 nach Neunmeterschießen gegen Einigkeit Dornap Pech hatte, erneut überzeugen kann.

Die Antworten gibt es nach gut achteinhalb Stunden. Das Finale beginnt um 18.15 Uhr.