Handball-Bundesliga: Mittwoch (16 Uhr) gegen Hannover: Uni-Halle für BHC-Finale schon fast ausverkauft

Handball-Bundesliga: Mittwoch (16 Uhr) gegen Hannover: Uni-Halle für BHC-Finale schon fast ausverkauft

Die Zeit der Besinnlichkeit ist für die Handballer des Bergischen HC nach dem freien Heiligabend vorbei. Am 1. Weihnachtstag begann die Vorbereitung auf die letzte Partie des Jahres gegen die TSV Hannover-Burgdorf.

Die "Recken" sind am 2. Weihnachtstag (26. Dezember 2018) um 16 Uhr zu Gast in der Wuppertaler Uni-Halle.

Es sind nur noch wenige Restkarten verfügbar. Schon jetzt sind 2.630 Tickets weg. Gut besucht war die Partie der Bergischen Löwen am vergangenen Sonntag beim TBV Lemgo. 4.580 Fans kamen — so viele wie in der ganzen Saison noch nicht. Sehr glücklich gingen die meisten nicht nach Hause. Schließlich verspielten die Gastgeber in den letzten zehn Minuten einen 20:15-Vorpsrung und mussten sich nach Fabian Gutbrods Ausgleichtreffer in den letzten Sekunden mit einem 22:22 begnügen.

Für den Rückraum-Linken war es ein Comeback nach Maß. Das 18. Saisonspiel war für Fabian Gutbrod, der in der Hinrunde gleich zwei Verletzungen auskuriert hatte, erst der fünfte Einsatz. Er dürfte damit einer der wenigen BHCer sein, die auch in der bevorstehenden Winterpause noch genug Energie hätten, um weiterzumachen. Dem großen Teil der Mannschaft, die sich in den vergangenen Wochen extrem aufgerieben hatte, kommt der freie Januar gelegen — auch um kleinere Blessuren auszukurieren. Jeffrey Boomhouwer zum Beispiel trainiert derzeit nicht voll, weil er Probleme mit seinem linken Fuß hat. Er ist dennoch einsatzbereit.

Das sollte auch für den Rest der Truppe gelten, die in Lemgo die furiose Aufholjagd hingelegt hat. Mit einem Comeback von Csaba Szücs ist eher noch nicht zu rechnen. Die langzeitverletzten Daniel Fontaine und Maciej Majdzinski fehlen sowieso. Das Verletzungspech hat übrigens auch die TSV Hannover-Burgdorf aus der Bahn geworfen. Die "Recken" starteten mit vier Siegen aus sechs Partien sehr gut in die Saison. Auch der BHC unterlag in Hannover am zweiten Spieltag. In den folgenden zwölf Partien sprangen nur noch vier Zähler heraus.

Zuletzt unterlagen die Hannoveraner knapp mit 29:30 gegen Frisch Auf Göppingen. Es fehlten Pawel Atman und Mait Patrail, die dem BHC im Hinspiel zehn Treffer beim 29:26-Erfolg einschenkten. Außerdem fielen im Saisonverlauf Kai Häfner und Torge Johannsen aus. "Aufgrund der Verletzungen ist es schwer, sich auf Hannover vorzubereiten", weiß Trainer Sebastian Hinze. "Genauso wie wir derzeit für viele Gegner nicht ganz so leicht auszurechnen sind."

Für den Coach zählt es vor allem, ein stabiles Gesamtkonstrukt auf die Platte zu bringen. Das Abwehr-Torhüter-Paket stimmte in Lemgo über sehr weite Strecken der Partie. Eine ähnliche Vorstellung in diesem Bereich ist freilich auch gegen die Hannoveraner gefragt.

Es wird der letzte Kraftakt des Jahres sein, den die Löwen am zweiten Weihnachtstag vollbringen müssen. Dann folgen knapp drei freie Wochen. "Die Spieler bekommen ein paar Hausaufgaben mit", sagt Hinze. "Und wir treffen uns dann alle wieder zum Trainingsstart am 14. Januar." Dann beginnt die intensive Vorbereitung auf den zweiten Teil der Saison, die am 9. Februar 2019 in Mannheim bei den Rhein-Neckar Löwen losgeht.

Für drei BHCler geht die Arbeit allerdings direkt am 27. Dezember weiter. Arnor Gunnarsson, Max Darj und Linus Arnesson spielen im Januar bei der Handball-Weltmeisterschaft in Deutschland und Dänemark. Freie Tage werden für den Isländer und die beiden Schweden Mangelware sein. Die Vorfreude auf das Großereignis ist beim BHC-Trio dennoch enorm.

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