Handball-Bundesliga: Bergischer HC: Hinze: "Viel Leidenschaft und Emotionen"

Handball-Bundesliga: Bergischer HC : Hinze: "Viel Leidenschaft und Emotionen"

Gleich fünf Pflichtspiele muss der Handball-Bundesligist Bergischer HC in den kommenden zwei Wochen absolvieren. Das erste führt das Team am Samstag (5. September 2015, 19 Uhr, Liveticker) zum TSV Hannover-Burgdorf.

Trainer Sebastian Hinze und seine Einschätzungen.

Kreisläufer Maximilian Weiß: "Es ist zwar erst einmal nur ein Spieler, aber Max gibt uns mit seiner Rückkehr noch einmal mehr Möglichkeiten im Angriff und der Abwehr — ich bin froh, dass er wieder dabei ist."

Kader: "Ich habe 13 Spieler, mit denen ich eine Chance auf Punkte in Hannover habe — und die will ich nutzen. Meine Mannschaft ist körperlich auf einem sehr guten Stand, und ich war positiv überrascht, wie gut sie die Anstrengungen vom Sonntag in der Hitze der Uni-Halle weggesteckt und am Montag gleich wieder trainiert hat. Wir haben uns diese Woche keine Pause gegönnt und sind uns in den kommenden zwei Wochen mit Blick auf den Spielplan unserer Verantwortung bewusst, nur für den Handball zu leben und alles andere hinten anzustellen."

Hannover: "Dort wartet ein individuell sehr stark besetzter Gegner auf uns, der sehr variabel spielt und eine gute Abwehr mit einem sehr guten Torhüter stellt. Mit Morten Olsen haben sie zudem einen überragenden Akteur mit Blick auf die individuelle Klasse und in Mait Patrail eine echte Rückraumwaffe."

Taktik: "Eine Kombination aus beiden Spielen wäre am Wochenende wäre wichtig. In Magdeburg haben wir 60 Minuten an unserem Plan festgehalten, und gegen Flensburg kamen noch ganz viel Leidenschaft und viele Emotionen dazu. Fakt ist aber, dass wir zunächst wieder eine gute Abwehr bauen müssen und mit variablem Angriffsspiel geduldig auf unsere Chance warten müssen und so viel Bewegung in den Hannoveraner Innenblock hereinzubringen, sie zu trennen und mutig zu schießen."

Ausfälle: Vier Spieler stehen weiterhin auf der Verletztenliste - Milos Dragas laboriert nun zunächst bis zum 31. Oktober in Serbien an seiner nicht abklingenden Schambeinentzündung, während Mannschaftskapitän Viktor Szilagyi (Einriss der Plantarfaszie) und Linksaußen Christian Hoße (Anriss der Patellasehne) in der kommenden Woche die Rückkehr in das Mannschaftstraining auf dem Plan stehen haben. Kristian Nippes befindet sich mit seinen Knieproblemen weiterhin in konservativer Behandlung mittels manueller Therapie - Mitte September fällt nach einer MRT-Aufnahme in Absprache mit Mannschaftsarzt Dr. Diederich von der Heyde im Wuppertaler Helios Klinikum die Entscheidung über die weiteren medizinischen Schritte.