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Bergisches Drachenbootfest​: Hochbetrieb auf dem Beyenburger Stausee​

27. Bergisches Drachenbootfest : Hochbetrieb auf dem Beyenburger Stausee

Beim 27. Bergischen Drachenbootfest traten am vergangenen Wochenende nach zweijähriger Pause wieder Teams auf dem Beyenburger Stausee an. Bei heißen Temperaturen lieferten sich insgesamt 15 Mannschaften Rennen in Klein- und Großbooten auf der 200-Meter-Strecke. Auch die „8. Wuppertaler Meile“ wurde ausgetragen. Die Kanusport-Gemeinschaft Wuppertal sammelte Spenden für die Neuanschaffung eines Vereinsbusses.

Schon lange war nicht mehr so viel Betrieb auf dem Gelände des Vereins für Kanusport Wuppertal: Nachdem 2020 das Bergische Drachenbootfest wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden konnte und 2021 eine Benefiz-Regatta zugunsten der Betroffenen der Flutkatastrophe in Beyenburg veranstaltet wurde, fanden am Samstag wieder die beiden Cups – benannt nach ihren Sponsoren – statt.

Die 200-Meter-Strecke wurde von den Teams mit drei Vorläufen und einem Endlauf bestritten. Im Sparkassen-Cup der Kleinboote gingen elf Mannschaften an den Start, das Finale für sich entscheiden konnten die „S-Moneydragons“, das Betriebssportteam der Sparkasse. Damit nahmen sie den begehrten Wanderpokal entgegen.

Mit nur wenigen Hundertstel Abstand folgten ihnen die „WSW-Airdragons“, das Betriebssportteam der Wuppertaler Stadtwerke, auf dem zweiten Platz. Das Funsport-Team des Vereins für Kanusport Wuppertal, die „Bergischen Drachen“, erreichten mit wenig Rückstand auf den Zweitplatzierten den dritten Platz.

Im Erfurt-Cup der Großboote traten vier Teams gegeneinander an. Das Team der „United Dragon Fighters“ aus Witten ging siegreich aus dem Finale hervor und verbuchte gleichzeitig den ersten Regattasieg in der Geschichte der Mannschaft. Auch sie nahmen einen Wanderpokal mit, den es im kommenden Jahr zu verteidigen gilt. Zweitplatzierte wurde die „Lokomotive Beyenburg“ des am Beyenburger Stausee ansässigen Eisenbahner Sportvereins Wuppertal Ost 1926, den dritten Platz belegten die „Paperdragons“, das Betriebssportteam der Firma Erfurt.

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Die „8. Wuppertaler Meile“ fiel aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen etwas kürzer als gewohnt aus, sodass die Mannschaften in Großbooten ein Verfolgungsrennen über etwa 500 Meter (statt 750 Meter( mit einer Wende austrugen. Mit einem Vorsprung von etwas weniger als zwei Sekunden auf die „United Dragon Fighters“ ging die „Lokomotive Beyenburg“ als siegreiches Team aus der Langstrecke hervor.

Zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer besuchten das Fest, um die Rennen zu beobachten und die Mannschaften anzufeuern. Auch Vertreterinnen und Vertreter der Kanusport-Gemeinschaft Wuppertal waren vor Ort und verteilten an einer Candy-Bar Süßigkeiten gegen Spende für den guten Zweck: Nachdem der Vereinsbus im vergangenen Monat in einen Verkehrsunfall verwickelt wurde, sind sie auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Ein neues Fahrzeug muss angeschafft werden, um die Nachwuchssportler sowie Boote zu Trainingslagern und Regatten zu transportieren.

Insgesamt wurde ein Betrag von 493,88 Euro eingenommen, der der Kanusport-Gemeinschaft zugutekommt. Weitere Spenden werden dankbar entgegengenommen. Kontaktdaten finden sich auf der Website der Kanusport-Gemeinschaft Wuppertal unter www.ksg-wuppertal.de