Wuppertaler beim "Ironman Barcelona": 14 Stunden für den guten Zweck

Wuppertaler beim "Ironman Barcelona" : 14 Stunden für den guten Zweck

Der Automobilzulieferer Brose spendet 5.000 Euro für das Bergische Kinder- und Jugendhospiz Burgholz. Voraussetzung ist die erfolgreiche Teilnahme des Wuppertalers Martin Cieklinski am Langdistanz-Triathlon in Barcelona (Spanien) im Oktober.

Bei einem Besuch am Brose Standort in Wuppertal-Ronsdorf stellten Ideengeber Martin Cieklinski von der Initiative "sportlerhelfen", Schirmherr Oberbürgermeister Andreas Mucke und Werkleiter Heiko Heise die Aktion vor. "An diesem Projekt begeistert uns, dass ein Amateursportler großen Leistungswillen und höchste Einsatzbereitschaft zeigt, um schwerstkranke Kinder und ihre Familien zu unterstützen", erklärte Heise.

Für den Wuppertaler Martin Cieklinski ist es die erste Teilnahme an einem Extrem-Triathlon mit knapp vier Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42 Kilometer Laufen. Während der zehnmonatigen Vorbereitungszeit stehen für den dreifachen Familienvater 20 Trainingsstunden pro Woche auf dem Programm. Für die Gesamtdistanz von 226 Kilometern plant er 14 Stunden ein. "Ich freue mich, dass Brose die Aktion mit 5.000 Euro unterstützt. Beim Ironman in Barcelona werde ich an meine Grenzen gehen, damit das Bergische Kinder- und Jugendhospiz die Spende erhält", versicherte Cieklinski. Er sucht weitere Förderer, die sich an der Benefizaktion beteiligen möchten.

Der 45-Jährige hat den Verein "sportlerhelfen" 2008 mitgegründet. Die Idee: Ambitionierte Sportler lassen sich von Sponsoren ihre Leistungen honorieren. Den Geldbetrag spenden sie für einen guten Zweck. Über 100.000 Euro sind bereits in soziale Projekte geflossen. Schirmherr der Aktion "Ironman Barcelona" ist der Wuppertaler Oberbürgermeister Andreas Mucke: "Es ist toll, mit dieser sportlichen Aktion etwas Gutes auf den Weg zu bringen und damit Kinder in unserer Region zu unterstützen. Ein Sportler aus unserer Stadt und mit Brose ein namhaftes Unternehmen als Sponsor — damit werden wir dem Motto 'Von Wuppertalern für Wuppertaler‘ gerecht."

Das Bergische Kinder- und Jugendhospiz Burgholz unterstützt, berät und begleitet Familien ab dem Tag der Diagnose einer lebensverkürzenden Erkrankung. In der Einrichtung können schwerst- und unheilbar erkrankte Kinder und Jugendliche gemeinsam mit ihren Eltern und Geschwistern eine gewisse Zeit verbringen. "Ein Kind zu verlieren ist eine der schwersten Proben, auf die uns das Leben stellen kann. Familien durch dieses Schicksal zu begleiten ist die großartige Aufgabe unseres Kinder- und Jugendhospizes", schilderte Dr. Christoph Humburg, Caritas-Direktor und Vorstand der Kinderhospiz-Stiftung Bergisches Land.

Neben dem Betreuungs- und Pflegeangebot ermöglicht die Einrichtung den betroffenen Familien alltägliche Erlebnisse wie Spaziergänge oder Fotoaufnahmen sowie besondere Momente wie Ausflüge und Veranstaltungen.

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