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Wuppertaler Grüne: Wälder und Parks verändern sich durch Klimawandel

Wuppertaler Grüne : Klimawandel: Wälder und Parks verändern sich

Die Bäume in Wuppertal leiden unter den Folgen des Klimawandels. Dies macht nach Angaben der Grünen ein Bericht der Stadtverwaltung über die notwendigen Fällungen von Einzelbäumen und Bäumen auf Waldflächen deutlich. Erfreulich sei dagegen die Zahl von mehr als 100.000 Neupflanzungen.

„Ein Ende des Trauerspiels um unsere Bäume ist nicht absehbar. Die Dürreperioden der Jahre 2018 bis 2020 hat den Bäumen so zugesetzt, dass wir jetzt mehr und mehr die Folgen sehen. Die Niederschläge in diesem Jahr scheinen das nicht ausgleichen zu können. Besonders betroffen ist beispielsweise der Altbuchenbestand im Nordpark, auf der Kaiserhöhe oder im Mirker Hain“, so der grüne Stadtverordnete Ulrich T. Christenn, der Vorsitzender des Umweltausschusses ist.

In diesem Winter müssen 310 Einzelbäume in den Parks gefällt werden, das sind 89 mehr als im vergangenen Jahr. „Obwohl Ersatzpflanzungen vorgesehen sind, reichen die finanziellen Mittel nicht für alle Standorte aus. Gut ist die geplante Verdoppelung der Mittel für 2022 auf 60.000 Euro. Wir begrüßen, dass zusätzlich Bezirksvertretungen aus ihren Mitteln Geld für Baumpflanzungen zur Verfügung stellen und auch private Initiativen Spendengelder sammeln“, so Christenn.

Auch in den Wäldern gebe es keine besseren Entwicklungen: „Hier mussten allein dieses Jahr 277 Einzelbäume gefällt werden. Darüber hinaus schlägt sich auch der immense Borkenkäferbefall bei den Fichten nieder, ihm fielen dieses Jahr 20.000 Bäume zum Opfer, ein Ende ist noch nicht absehbar. Hoffnung machen die Wiederaufforstungsmaßnahmen und der vom Ressort Grünflächen und Forsten geplante Waldumbau, der für eine Klimarobustheit der Wälder sorgen soll. Bis Ende des Jahres wurden bereits über 66.000 Bäume neu gepflanzt, für 2022 sind mindestens 30,000 Pflanzungen geplant.“

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Christenn: „Die Klimaveränderungen in unserer Stadt wirken sich auf die Natur aus. Die Wälder und Parks werden sich in den nächsten Jahren wohl noch weiter verändern. Darum gilt: Klimaschutz ist Baumschutz und Baumschutz ist Klimaschutz.“