Wuppertal: Ein Drittel geht auf die Gesamtschule

Anmeldezahlen an den weiterführenden Schulen : Ein Drittel geht auf die Gesamtschule

Und 478 weitere Kinder würden gerne, haben aber keinen Platz bekommen. Die aktuellen Anmeldezahlen der weiterführenden Schulen bestätigen: Die Gesamtschule liegt in Wuppertal weiter voll im Trend.

Wegen der starken Nachfrage setzt Stefan Kühn bei den Gesamtschulen weiter auf eine vorgezogene Anmeldung. „Und alle Schüler, die dort nicht untergekommen sind, haben ihren zweiten Schulwunsch erfüllt bekommen“, sagt der Schuldezernent. Welches Kind einen der 956 Plätze (im Vorjahr 944) bekommen hat und welches eine Ablehnung, entscheiden die Schulen selbst – auf Basis der Empfehlung der Grundschulen.

In voraussichtlich vier Jahren dürfte sich die Lage entspannen. Dann eröffnet in Heckinghausen auf dem Gelände des ehemaligen „Art Fabrik Hotels“ Wuppertals siebte Gesamtschule, deren Bau 2021 für rund 50 Millionen Euro startet. Ob eine neue Gesamtschule reichen wird? „Das wird man nach der Eröffnung 2023 sehen“, sagt Kühn.

Die am wenigsten nachgefragte Schulform ist nach wie vor die Hauptschule, die aber mit 235 neuen Schülern (im Vorjahr 238 Anmeldungen) an allen Standorten stabil zweizügig in die fünfte Klasse startet. „Das zeigt, dass der Wuppertaler Weg, die Hauptschulen zu reduzieren, aber nicht abzuschaffen, der richtige war“, sagt Kühn.

822 (im Vorjahr 756) neue Schüler verteilen sich auf die Realschulen und auch bei dicht beieinander liegenden Schulen wie der Friedrich-Bayer- und der Hermann von Helmholtz-Realschule sind die Anmeldezahlen laut Kühn erfreulich hoch. Das übrige Drittel, also 928 Fünftklässler (im Vorjahr 997) startet im Sommer an einem der neun Gymnasien.