Trink- und Schmutzwasser: Verzögerung bei genauer Abrechnung

Trink- und Schmutzwasser: Verzögerung bei genauer Abrechnung

Wegen einer Programmumstellung verzögern sich die Trinkwasserabrechnungen des Wuppertaler Steueramtes. Die Behörde bittet betroffene Eigentümer mit Blick auf die 2015er-Zahlen um Geduld.

"Ab dem 1. Januar 2016 wurden die Trinkwasser- und Schmutzwassergebühr beim Steueramt zusammengeführt und gemeinsam mit den anderen Grundbesitzabgaben erhoben. Zur Synchronisierung der Wassergebühren sind umfangreiche, zeitaufwändige programmtechnische Umstellungen erforderlich, deren Vorarbeiten bereits Mitte November begonnen haben und derzeit noch andauern", erklärt die Verwaltung.

Die im Jahresbescheid für Grundbesitzabgaben festgesetzten Trink- und Schmutzwasservorausleistungen für 2016 basieren demnach "auf einem durch den Eigenbetrieb Wasser und Abwasser Wuppertal (WAW) vorgegebenen Periodenverbrauchswert". Mit Erstellung der Abrechnung 2015 werden diese Vorausleistungen dann auf die aktuelle Verbrauchsmenge angepasst, heißt es.

Die beiden Wuppertaler "Haus und Grund"-Vereine hatten zuvor in einem Brief an Oberbürgermeister Andreas Mucke beschwert und um Stellungnahme gebeten. "Die Vorbereitungsarbeiten hierzu begannen bereits 2014. Dennoch warten seit der 47. Kalenderwoche 2015 die Hauseigentümer auf die durch die Stadt zu erstellenden Schlussbescheide. Auf mehrfaches Nachfragen wann diese Bescheide erstellt werden, haben Mitarbeiter beider Wuppertaler Haus und Grund Vereine keine konkreten Antworten bekommen. Auch zahlreiche Anfragen verschiedener Mitglieder wurden ausweichend beantwortet", so "Haus und Grund".