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Stadt Wuppertal und Unternehmen im Dialog

Stadt und Unternehmen im Dialog : OB Mucke: „Intensiver, guter Austausch“

Eine positive Bilanz hat Oberbürgermeister Andreas Mucke nach dem 18. Termin gezogen, zu dem er Vertreter Wuppertaler Unternehmen ins Rathaus eingeladen hatte.

Mehr als 100 Firmenchefs aus Industrie und Einzelhandel, Gastronomie und Handwerk, Dienstleistung und Finanzen besprachen dort Themen, die Unternehmen und Stadt gleichermaßen beschäftigen.

Diskutiert wurde zum Beispiel über den aktuellen Fachkräftemangel und die Rekrutierung von Nachwuchs oder möglichen Handlungsbedarf beim Übergang von der Schule in eine Ausbildung oder in den Beruf. „Die Veränderung der Arbeitswelt, neue Herausforderungen durch Digitalisierung und globale Märkte, aber auch die Dauer von Genehmigungsverfahren oder Bürokratieabbau waren Themen, die unseren Unternehmen am Herzen liegen“, so Mucke. Der Oberbürgermeister nutzte die Gespräche, um Themen und Projekte der Stadt wie das Pina-Bausch-Zentrum oder die Bundesgartenschau vorzustellen. Wuppertals Stärken und Schwächen in den Standortfaktoren Kindergarten-Plätze, Kultur oder Wohnungsmarkt, Steuersätze, Gewerbeflächen oder Abgaben waren weitere Punkte.

„Wir haben für die Kommunikation von Unternehmen und Verwaltung bewusst einen Rahmen gewählt, in dem ein intensiver, guter Austausch möglich ist“, erläutert Mucke das Gesprächsformat, bei dem sich sechs Unternehmensvertreter mit dem Oberbürgermeister zum Essen treffen. Zu Bilanz seiner seit rund drei Jahren laufenden Gespräche mit den Wirtschaftsvertretern hatte er stellvertretend einen Gesprächspartner: Colja M. Dams, Geschäftsführer „VOK DAMS Events & Live-Marketing“.

Mucke: „Ich freue mich sehr darüber, wie dialogbereit und konstruktiv unsere Unternehmen sind. Ich habe unterschiedliche Formate, um mit den unterschiedlichen Wirtschaftsvertretern im Gespräch zu bleiben: Ich lade ein zum Austausch in der neuen Reihe ,Kultur und Wirtschaft im Dialog‘, lade zu Branchentreffs oder zum Treff für Unternehmensgründer und Start-ups und mache mir bei regelmäßigen Firmenbesuchen selbst vor Ort ein Bild.“