Wuppertal ist beteiligt Projekt zu den Folgen des Klimawandels

Wuppertal · Auch die Stadt Wuppertal muss sich den Folgen des Klimawandels anpassen. Deshalb beteiligt sich das Ressort Umwelt, Klima und Nachhaltigkeit an einem neuen Forschungsprojekt.

Bewässerung unterhalb der Schwebebahn.

Foto: Achim Otto

Das Vorhaben namens „IndiklimA“ soll dabei helfen, die Wirkung der Anpassungsmaßnahmen besser beurteilen zu können. Oliver Krischer (NRW-Landesminister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr) übergab den Förderbescheid für das dreijährige Projekt am Montag (27. Juli 2026) in Düsseldorf.

Dr. Katrin Linthorst (Dezernentin für Klima- und Umweltschutz, Nachhaltigkeit, Grünflächen und Recht): „Die Stadt arbeitet als Praxispartnerin im Bergischen Städtedreieck eng mit der Wissenschaft und der Technik zusammen. Das Bündnis entwickelt ein einheitliches Monitoringsystem zur Überwachung von Klimafolgen. Dieses System soll uns aufzeigen, welche Schutzmaßnahmen im Stadtgebiet am besten wirken. Dadurch kann Wuppertal die Lebensqualität der Menschen vor Ort verbessern und die Stadtteile gezielter vor Hitze oder Starkregen schützen.“

Bei der Übergabe des Förderbescheides im Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen kamen Vertreterinnen und Vertreter von insgesamt sechs geförderten Projekten zusammen, die im Rahmen des EFRE-Förderaufrufs Regio.NRW – Transformation“ unterstützt werden. Das Land investiert 2,1 Millionen Euro.

Der Arbeitskreis „IndiklimA“ vereint verschiedene Fachbereiche unter der Leitung des Forschungsinstituts für Wasserwirtschaft und Klimazukunft an der RWTH Aachen. Neben der Stadt Wuppertal bringen sich die Städte Remscheid und Solingen sowie der Kreis Mettmann als kommunale Partner ein. Der Regionalverband Ruhr sorgt für die Vernetzung mit über 50 weiteren Kommunen, während ein privates Softwareunternehmen das technische System programmiert.