Bei mentalen Problemen von Kindern und Jugendlichen „SoulSpace“ in Wuppertal: „Bedarf ist da und wächst weiter“

Wuppertal · Die Wuppertaler SPD lobt die „SoulSpace“-Arbeit in den Wiesenwerken im Mirker Quartier. Teile der Fraktion hatten sich vor Ort die Beratungsstelle angeschaut.

Atila Bouzari ist sozialpolitischer Sprecher der SPD.

Foto: SPD Wuppertal

Das „SoulSpace“ sei „eine erste Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche mit mentalen Problemen“, so der sozialpolitische Sprecher Atila Bouzari. „Jeden Donnerstag, in der Zeit zwischen 14 und 18 Uhr, können Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 13 bis 21 Jahren hier in der Wiesenstraße 118 einfach spontan vorbeischauen – ähnlich, wie bei einer offenen Tür.“

Johannes van Bebber (Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses): „Das Thema mentale Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen nimmt bedauerlicherweise immer mehr Raum ein. Die Gründe dafür sind vielfältig: Probleme in der Familie, im Freundeskreis, wachsender Druck in der Schule, die sich ändernde Gefühlswelt in der Pubertät und nicht zuletzt der Einfluss der sozialen Medien spielen eine große Rolle.“

Umso wichtiger sei „so ein niederschwelliges Angebot wie dieses hier im SoulSpace. Über einen QR-Code können die Jugendlichen per WhatsApp einen Gesprächstermin mit Jana Kortwig und ihrem Team vereinbaren oder sie kommen donnerstags einfach direkt in die Wiesenstraße 118.“

Bouziri: „Der Bedarf ist da und wächst weiter. Gleichzeitig zeigt sich, wie wertvoll das Engagement vor Ort ist: Das Angebot wird bislang maßgeblich ehrenamtlich getragen und stößt schon jetzt an seine Grenzen. Um zusätzliche Formate – etwa für Auszubildende in Wuppertaler Unternehmen – aufbauen und verstetigen zu können, braucht es verlässliche Unterstützung. Neben öffentlicher Förderung sind daher auch Spenden ein wichtiger Baustein, um dieses niedrigschwellige Hilfsangebot langfristig zu sichern und auszubauen.“