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Neues Projekt in Elberfeld​: Vernetzt, vermascht, verknüpft​

Neues Projekt in Elberfeld : Vernetzt, vermascht, verknüpft

In der „LauBe“ am Wuppertaler Laurentiusplatz kommen Fans von Do-it-yourself seit dem 1. September 2023 auf ihre Kosten: Jeden Freitag von 16:30 bis 18 Uhr werden hier gemeinsam Handarbeitstechniken ausprobiert, es wird gehäkelt und gestrickt. Die Idee dazu stammt von der Wuppertaler Schülerin Tatiana Nicolás Meza.

Insbesondere zur Teilnahme eingeladen sind Frauen, die Flucht- oder Migrationserfahrung gemacht haben. Denn gerade für sie hat das gemeinsame Kreativwerden neben einer praktischen und symbolischen auch eine soziale Funktion. Unterstützt wird das Begegnungsprojekt vom Katholischen Bildungswerk Wuppertal/Solingen/Remscheid sowie dem „Bildungsraum Flucht – Gewalt – Geschlecht“ von der Bergischen Universität Wuppertal.

Die 17-Jährige Tatiana Nicolás Meza weiß, was das bedeutet, denn sie kommt aus Spanien und ist mit ihrer Familie im Jahr 2019 nach Wuppertal gezogen. Das gemeinsame Kreativsein mit anderen schaffte ihr ein Netzwerk, was ihr Austausch und Zusammenhalt bot. Eine Erfahrung, die sie auch an andere weitergeben möchte: „An meiner Schule, dem Gymnasium Sedanstraße, gründete ich deswegen einen Handarbeitstreff. Beim Häkeln und Nähen konnten wir uns abseits des Schulunterrichts austauschen und zusammen sein.“

Mit dem neuen Treffpunkt immer freitags im Begegnungsraum „LauBe“ wollen sie und ihre Kooperationspartnerinnen und -partner vom Katholischen Bildungswerk und dem „Bildungsraum Flucht – Gewalt – Geschlecht“ von der Bergischen Universität noch mehr Frauen für das kreative Zusammensein begeistern. Neben Handarbeitstechniken werden auch die kulturellen Kontexte thematisiert, in denen diese Fertigkeiten entstanden und weitergegeben worden sind. Darüber hinaus stehen die Begegnung, das Gespräch und der Austausch der Teilnehmerinnen im Vordergrund.

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Es braucht keine Anmeldung und kein Vorwissen, die Teilnahme ist kostenlos und Materialien werden gestellt. „Das Einzige, was es braucht“, so die Organisatorinnen und Organisatoren, „ist die Lust am Austausch und dem gemeinsamen Machen.“