Wuppertaler Fotopreis: Mit dem "Café Hutmacher" auf Platz 2

Wuppertaler Fotopreis : Mit dem "Café Hutmacher" auf Platz 2

Manchmal braucht es ja den Blick von Außen, um das perfekte Motiv in eigentlich allzu vertrauter Umgebung zu entdecken. So ist es vielleicht kein Zufall, dass ein Düsseldorfer Platz zwei beim Wuppertaler Fotopreis 2018 mit dem Thema "Mein Quartier" holte: Die Jury setzte Rolf Huckes Impression aus dem Café Hutmacher an der Nordbahntrasse auf den Silberrang.

Begründung: "Das Motiv fängt die Stimmung des Quartiers rund um den Mirker Bahnhof perfekt ein: Hier treffen historische Bausubstanz und Shabby Chic auf junges Leben. Drinnen kein Luxusgut in Hochglanz, sondern ein liebevolles Sammelsurium in ursprünglicher und authentischer Atmosphäre. Es geht hier um viel mehr als um Konsumieren — und das ist im Bild sichtbar geworden. Das Foto hat eine ganz besondere Sogwirkung — die offene Perspektive wirkt wie eine Einladung, sich hier auch niederzulassen."

Der Preisträger Rolf Hucke des von der Rundschau gemeinsam mit der Volksbank im Bergischen Land und der Druckerei Ley + Wiegandt initiierten Wettbewerbs kommt zwar aus der Landeshauptstadt, fährt aber sehr gerne Rad auf der Nordbahntrasse und hat dabei die Kamera oft im Gepäck. In der Nordstadt kennt er sich ebenfalls bereits ganz gut aus.

Preisträger Rolf Hucke. Foto: Wuppertaler Rundschau / Max Höllwarth

Bei einer seiner Wuppertal-Touren hielt er auch die prämierte Szene oben im Café Hutmacher fest.