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Mehr Wohlbefinden im Eigenheim – gutes Design macht es möglich

Inneneinrichtung : Mehr Wohlbefinden im Eigenheim – gutes Design macht es möglich

Gutes Design kann sich aus vollkommen unterschiedlichen Gründe auszeichnen. Manchmal wird innovatives Design dafür gelobt, dass es besonders klug mit dem verfügbaren Raum umgeht, ein anderes Mal wird die Gestaltung bewundert, weil ausschließlich auf nachhaltige und umweltschonende Ressourcen zurückgegriffen wird.

Die meisten Mieter, Wohnungs- oder Hausbesitzer haben sich in ihrem Leben bereits selbst einmal als Designer betätigt. Auch wenn bei der Gestaltung der eigenen Räumlichkeiten bereits vorhandene Ideen imitiert wurden oder man einfach auf sein Bauchgefühl gehört hat – auch das ist eine Form von Design. Die Idee hinter der eigenen Gestaltung ist es, den Wohnraum so gemütlich und zugleich so zweckmäßig wie möglich zu machen. Viele Entscheidungen, die dabei getroffen werden, gehen auf die eigene Intuition zurück. Natürlich schadet es nie, wenn sich Bauherren bei einem Neubau oder nach einer Renovierung an einen professionellen Innenarchitekten wenden, doch bei kleineren Veränderungen innerhalb der eigenen vier Wände darf man ruhig selbst Hand anlegen. 

Die nötige Inspiration für die Gestaltung sollte man sich dabei nicht nur von Blogs oder speziellen Wohnzeitschriften holen. Wer seinen Blick auf die Umgebung schärft, der stellt fest, dass eigentlich der gesamte öffentliche Raum einer klaren Designsprache unterliegt. Welchen Sinn ergeben die neu installierten Bauminseln mit Granit aus Spanien oder wie gelingt es der Heimatstadt mit klug angelegten Parks, trotz begrenztem Raum, Möglichkeiten für die Naherholung zur Verfügung zu stellen? 

  • Prof. Dr. Martina Fineder (Bergische Uni)
    Bergische Uni : Design – mehr als auf den ersten Blick
  • Sozialdezernent Stefan Kühn vermittelt im Tafel-Streit.
    Wuppertaler Tafel :  „Ein gutes Gespräch“
  • Das Gebäude an der Siegesstraße.
    Gymnasium Siegesstraße : Schulsanierung auf beengtem Raum

Die Faktoren Nutzen und Bequemlichkeit 

Die Wohnung als Lebensmittelpunkt schaut selten so aus, wie einem das Hochglanzmagazine oder Lifestyle-Blogs vormachen. Der Grund dafür ist schlicht und einfach der, dass ein Haus oder eine Wohnung nicht einen schicken musealen Charakter ausstrahlen sollen, sondern zweckmäßig soll der Wohnraum sein.

Damit das gelingt, braucht es praktisches und ergebnisorientiertes Denken. Ein anschauliches Beispiel, das sich in diesem Fall immer heranziehen lässt, ist das Schlafzimmer. Weniger geht es bei diesem, sehr privaten Zimmer, um die Vorführbarkeit, vielmehr aber um den Komfort und das Potenzial, dass man sich darin in aller Ruhe von den Strapazen des Alltags erholen kann. Ein kluger Mittelweg ist es nun, ein Bett zu finden, das gut in den Raum passt und zudem gefällt. Viel wichtiger als das Aussehen des Betts ist allerdings der Schlafkomfort, den dieses bietet. Hierbei, man darf dabei nicht vergessen, dass man durchschnittlich ein Drittel seines Lebens im Bett verbringt, sind Kompromisse nicht angebracht. Wer tief schläft und erholt in den Tag startet, der hat mehr vom Leben. Die Laune bessert sich und wer von der Matratze über das Kissen bis hin zum Lattenrost sämtliche Elemente aufeinander anpasst, der versteht, warum das Schlafzimmer wirklich der Mittelpunkt und der wichtigste Raum des Hauses ist.

Besonders Lattenroste spielen eine entscheidende Rolle. Hier sollte man sich für die beste Qualität entscheiden und eine Investition für viele Jahre tätigen. Dieser Teil des Betts ist für das Aussehen ohnehin unerheblich, sodass es keine Ausreden gibt, sich hier für ein ergonomisches und innovatives Modell zu entscheiden. 

Der Körper dankt es einem und getrost kann auf Tipps zur Bekämpfung von Rückenschmerzen verzichtet werden. Gutes Design ist dort angebracht, wo es der Show dient, doch wenn es um den Komfort und die Gesundheit geht, dann spielen wichtigere Dinge eine Rolle.