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Bergische Uni Wuppertal: Wie werden unsere Städte lebenswerter?

Bergische Uni : Wie werden unsere Städte lebenswerter?

Wie können Architektinnen und Architekten mit der Gesellschaft in Interaktion treten? Und welchen Einfluss hat Architektur auf unser gesellschaftliches Zusammenleben? Fragen wie diesen widmet sich eine internationale Forschungskonferenz, die zurzeit an der Bergischen Universität stattfindet.

Auf Einladung des Lehrstuhls für Architekturgeschichte und -theorie unter Leitung von Prof. Dr. Christoph Grafe sind zehn Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler von neun weiteren Universitäten nach Wuppertal gekommen, um gemeinsam den Zusammenhang von Architektur und Gesellschaft zu diskutieren.

Bereits seit 2020 beschäftigen sich Forscherinnen und Forscher der zehn teilnehmenden Universitäten im Rahmen eines von der EU-geförderten Projektes mit dem Thema „Tacit Knowledge of Architecture“. Auf der Konferenz in Wuppertal diskutieren die Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler nun erstmalig persönlich über den Fortschritt der Projektarbeiten und präsentieren diese in einer offenen Debatte.

„Im Rahmen des Projekts ist ein neues, innovatives Ausbildungsnetzwerk entstanden, das junge Forscherinnen und Forscher dahingehend ausbildet, das spezifische Wissen zu verstehen, das Architektinnen und Architekten bei der Gestaltung von Gebäuden und Städten nutzen. Sie widmen sich unter anderem der Fragestellung, wie Architektinnen und Architekten in einem zeitgenössischen Kontext mit der Gesellschaft in Interaktion treten können und wie die Disziplin der Architektur noch einen Einfluss sowohl in politischer als auch in formaler Hinsicht darauf haben kann. Zudem wird die Rolle der Stadtverbände und der Kultureinrichtungen dazu durchleuchtet, um herauszuarbeiten, ob eine Zusammenarbeit eine schöne und bessere Stadt mit sich bringt“, fasst Prof. Grafe zusammen.

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Noch bis zum 16. Oktober werden die Gespräche und Diskussionen dazu an unterschiedlichen repräsentativen Orten überwiegend in Wuppertal durchgeführt, darunter zum Beispiel die Utopiastadt, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am 14. Oktober im Rahmen einer ganztägigen Veranstaltung inklusive Abendprogramm kennenlernen werden. Zur Abendveranstaltung sind Interessierte herzlich eingeladen.