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Interessante Aktivitäten in und um Wuppertal

Mehr als nur die Schwebebahn : Interessante Aktivitäten in und um Wuppertal

Nicht allein die Schwebebahn ist es, die regelmäßig Touristen nach Wuppertal zieht. Auch einige weitere Attraktionen erweisen sich als Publikumsmagneten, für Einheimische ebenso wie für Auswärtige. Dazu gehört natürlich auch der Zoo, der sich in einer grünen Parkanlage mit vielen alten Bäumen befindet. Eine kurze Reise durch die Stadt und ihre nähere Umgebung.

Die Schwebebahn: historisch und up-to-date

Die Schwebebahn steht in der Regel ganz zuerst auf der Liste, wenn es darum geht, Wuppertals Sehenswürdigkeiten in Augenschein zu nehmen. Hierbei handelt es sich um das Wahrzeichen der Stadt, erbaut im Jahr 1901 und längst mit dem Denkmalschutzsiegel versehen. Die Bahn fährt auf einer Strecke von "nur" 13 Kilometern und doch nutzen sie Tag für Tag etwa 80.000 Menschen. Diese Zahl macht deutlich, dass die Wuppertaler ihre Schwebebahn als ganz alltägliches Verkehrsmittel ansehen, auch wenn es sich um eine ziemlich ungewöhnliche Fortbewegungsart handelt. Im August 2019 erhielt die Bahn neue Wagen, die nostalgischen Waggons der ersten Stunde sind damit schon durch die 15. Generation abgelöst. Obwohl sich die Anlage im neuen Gewand zeigt, bezeichnete CCN-Travel die Schwebebahn im Januar 2020 als "one of the world`s coolest rail systems".

Der Wuppertaler Zoo: grüne Oase für Mensch und Tier

Auch der Zoologische Garten genießt einen hervorragenden Ruf, er wird wissenschaftlich geführt und ist für seine liebevolle, üppig-grüne Gestaltung bekannt. Darum nennt er sich auch offiziell "Der Grüne Zoo Wuppertal" und gilt als besondere Sehenswürdigkeit. Auf 24 Hektar Fläche leben etwa 4.200 Tiere, die sich in 470 verschiedene Arten aufteilen. Sie stammen aus sämtlichen Erdteilen und repräsentieren mitten in Wuppertal die Vielfalt unserer Natur. Von den Reptilien angefangen über die vielen verschiedenen Vogelarten und Fische bis hin zu den Tapiren, Bären, Großkatzen und Menschenaffen: Sie alle fühlen sich in dieser Anlage sichtlich wohl. Als besonderer Anziehungspunkt hat sich die im Jahr 2009 eröffnete Pinguinanlage erwiesen. Sie enthält einen 15 Meter langen gläsernen Unterwassertunnel, sodass die Besucher in den Genuss kommen, die fantastischen Schwimmkünste der Esels- und Königspinguine live mitzuerleben.

Abendliches Kulturangebot: Musik, Theater und Roulette

Auch für eine spannende Abendunterhaltung ist in Wuppertal gesorgt. So bietet die Stadt mit den Wuppertaler Bühnen ein umfangreiches Schauspiel- und Konzertangebot, welches sich ab Mitte August aus der Sommerpause zurückmeldet. Aber bis dahin steht der Kulturbetrieb natürlich nicht still: Alle jene, die sich für Casinospiele begeistern, können sich im Royal Casino DGS bei Spieleklassikern wie Roulette & Co. ihren persönlichen Nervenkitzel holen. Die Örtlichkeit ist bezüglich ihrer Größe und Ausstattung zwar nicht vergleichbar mit den großen klassischen Spielbanken, die in den vergangenen Jahrhunderten einen immensen Einfluss auf die europäische Kultur ausübten, und doch bringt sie ein besonderes Ambiente mit. Dank der großen Städtedichte in NRW befinden sich noch einige größere Alternativen in der nahen Umgebung.

Ein intensiver Ausflug in die Welt der Neandertaler

In relativer Nähe zu Wuppertal befindet sich das berühmt-berüchtigte Neandertal, dort lebten die geheimnisvollen Frühmenschen, die unsere Wissenschaft schon seit Jahrzehnten beschäftigen. Das zugehörige Museum besteht seit 1996 und liefert zahlreiche höchst anschauliche Informationen über die Neandertaler. 170.000 Besucher finden pro Jahr ihren Weg hierher, folgen dem stufenlosen Rundweg durch das Gebäude, der sich bis in die oberste Etage erstreckt. Die Ausstellung stellt die Epochen der Menschwerdung chronologisch dar, widmet sich aber auch verschiedenen gesellschaftlichen und kulturellen Themen. Sie lebt unter anderem von der authentischen lebensgroßen Darstellung verschiedener Frühmenschen, aber auch von den modernen audio-visuellen Installationen, die jeden Gast in eine ferne Vergangenheit entführen. Zur Entspannung empfiehlt sich im Anschluss eine Wanderung durch das idyllische Neandertal, das schon so viel bewegte Geschichte hinter sich hat.

Beeindruckender Panoramablick vom historischen Toelleturm

Im Wuppertaler Stadtteil Barmen erhält jeder Besucher die Möglichkeit, seinen Blick ganz weit schweifen zu lassen. Denn dort steht der Toelleturm, der schon mehr als 130 Jahre alt ist und auf 333 Meter über Normalnull weitere 26.5 Meter gen Himmel ragt. An Feiertagen und am Wochenende steht die Tür jedem offen, der die Treppenstufen erklimmen und die Aussicht genießen möchte. Der Eintritt ist kostenlos, die Belohnung für alle fleißigen Stufensteiger aber grandios! Vom Turmdach aus ergibt sich ein 360-Grad-Panorama bis zu den umgebenden Städten und sogar zum Düsseldorfer Fernsehturm. Die meisten Besucher zeigen sich absolut überrascht, sobald sie die Wendeltreppe hinter sich haben und ans Licht treten. Es lohnt sich gewiss, eine gute Kamera dabeizuhaben!

Kunstgenuss im weitläufigen Skulpturengarten

Gar nicht weit ist es von hier aus nach Unterbarmen, wo der 15 Hektar große Skulpturengarten Waldfrieden mit seinen sanften Hügeln und künstlerischen Figuren wartet. Auch der Gründer des Gartens Tony Cragg hat hier seine Werke ausgestellt, zumeist unter freiem Himmel, eingebunden in die Natur. Zusätzlich gibt es zwei Ausstellungshallen mit gläsernen Wänden, die verschiedene Sonderausstellungen zeigen. Am Eingang des Parks hat sich das Café Podest angesiedelt, reizvoll gelegen und mit einem verlockenden Angebot an süßem Gebäck. Dazu noch ein gemütlicher Kaffee und der Tag ist vollauf gerettet.

Foto: Wikipedia Common Licence/Gerardus

An dieser Stelle wird deutlich: Wuppertal ist erstaunlich facettenreich. Und es kommen noch viele weitere Attraktionen hinzu, die jede für sich mit eigenem Charme gesegnet ist. Ein Wochenendausflug in diese Stadt lohnt sich allemal, vor allem, wenn der Weg ohnehin nicht weit ist.