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Wirtschaftsförderung: Immer mehr Chinesen reisen nach Wuppertal

Wirtschaftsförderung : Immer mehr Chinesen reisen nach Wuppertal

Innerhalb von fünf Jahren konnte die Zahl von Übernachtungen chinesischerTouristen in Wuppertal verdoppelt werden. Ein Ergebnis der intensivenBeziehungen der Engels-Geburtsstadt mit China, analysiert die Wirtschaftsförderung Wuppertal.

Seit Gründung des China Competence Center (C³) vor fünf Jahren konnte die Zahl der chinesischen Übernachtungsgäste in Wuppertal mit aktuell 4.782 Übernachtungen massiv gesteigert werden. Dazu wurde eine durchschnittliche Verweildauer von 3,9 Tagen gezählt.

Hintergrund ist zum einen der "Red Tourism", also der politisch motivierte Besuch der Geburtsstadt von Engels, der seit der Schenkung der Engels Statue durch China deutlich angestiegen ist. Zum anderen ist in diesem Zusammenhang auch das Interesse chinesischer Unternehmen in Wuppertal zu investieren deutlich gestiegen. Die positiven Effekte für die Stadt und Region sind nachweisbar Allein durch das China Competence Center werden über 40 chinesische Unternehmen begleitet, die in Summe immerhin 250 Menschen beschäftigen. Positive Effekte
Wie nun die Zahlen des Informationssystem Tourismus IT.NRW belegen, ist man auch im Bereich Tourismus auf der Erfolgsspur. Natürlich ist das Engelshaus der Ankerpunkt, die kulturelle Bedeutung Friedrich Engels ist in China enorm. Jedoch profitiert die gesamte touristische Infrastruktur von dem Zuwachs und die hohe Kaufkraft der Besucher zieht natürlich auch positive Effekte für den Einzelhandel nach sich. "In China wird die Kultur der Urlaubsmitbringsel großgeschrieben, Freunde und Familie werden mit Geschenken bedacht, um zu zeigen, dass man
auch in der Ferne an sie denkt und um sie an dem Erlebnis teilhaben zu lassen", erzählt Hanno Rademacher vom C³.

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Hier freut man sich über den Erfolg, den zum einen der Empfang zahlreicher offizieller Delegationen mit sich gebracht hat. Zum anderen sei aber auch die Bergische Universität ein wichtiger Faktor, denn die Chinesen stellten mit etwa 600 die größte Fraktion der nichteuropäischen Studierenden. "Dies zieht natürlich auch Besuche von Freunden und Familien nach sich", weiß Nancy Wilms als Leiterin des Competence Centers.

Beim C³ ist man bestrebt, den chinesischen Reisetourismus noch weiter auszubauen und zu intensivieren. So testet man derzeit in Kooperation mit dem Engelshaus eine Social-Media- Kampagne in China. Dazu nutzt man die chinesischen Kanäle der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) und spielt dort nun regelmäßig Neuigkeiten aus dem Engelshaus und der touristische News aus der Stadt ein. Die Beiträge werden positiv aufgenommen - so darf man sich sicher schon bald über weitere Besucher freuen.