1. Lokales

Hoher Krankenstand​: Wuppertaler Stadtwerke kündigen Bus-Ausfälle an​

Hoher Krankenstand : WSW kündigen Bus-Ausfälle an

Die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) reduzieren das ÖPNV-Angebot und streichen ab dem 10. August zunächst bis zu den Herbstferien einzelne Busfahrten aus dem Plan. Das hat das Unternehmen am Freitagmittag (29. Juli 2022) angekündigt. Grund sei „ein ungewöhnlich hoher Krankenstand beim Fahrpersonal“.

Man habe bereits in den vergangenen Tagen vermehrt mit Busausfällen zu kämpfen. „Mitte der Sommerferien waren an einzelnen Tagen mehr als 80 Fahrerinnen und Fahrer krankgemeldet“, so „WSW mobil. Man habe versucht, dies „durch den Einsatz von qualifiziertem Personal aus dem Innendienst sowie von externen Dienstleistern zu kompensieren“ – allerdings nur mit begrenztem Erfolg: „Bei insgesamt rund 850 Beschäftigten im Fahrdienst lassen sich diese personellen Ausfälle nicht mehr vollständig durch Vertretungen auffangen. Die Folge ist, dass vermehrt Fahrten im Busnetz nicht mehr durchgeführt werden können.“

Dies sei „besonders ärgerlich in einer Phase, in der die Menschen mit dem 9-Euro-Ticket für den ÖPNV gewonnen werden sollen. Auch andere Nahverkehrsunternehmen haben mit dem Problem zu kämpfen.“

Statt kurzfristig bei Personalmangel zu reagieren, werde nun vorher festgelegt, welche Fahrten nicht stattfinden können. „Die Kunden können sich dadurch besser auf die Situation einstellen und laufen nicht Gefahr, vergeblich an der Haltestelle auf den Bus zu warten“, so die WSW. „Die Informationen in der WSW Move-App sowie der Fahrplanauskunft und dem Abfahrtmonitor werden entsprechend angepasst. Die ausfallenden Fahrten werden dort nicht angezeigt.“ Man empfehle, sich dort vorab zu informieren.

  • Symbolbild.
    Start am Montag : Kanalabdeckungen werden repariert
  • WSW-Chef Markus Hilkenbach.
    Bergische Wirtschaft : Notfallplan Gas: WSW-Chef informiert bei IHK
  • Die empfohlene Umleitung.
    Baustelle in Ronsdorf : WSW gehen gegen Gasgeruch vor

Bei der Festlegung der ausfallenden Fahrten wollen die WSW nach eigenen Angaben darauf, „dass möglichst wenige Kunden betroffen sind. Auch die Auswirkungen auf den Ausbildungsverkehr sollen gering gehalten werden.“