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Hilfsaktion aus Wuppertal: Katrin Butzkes 100 Briefe gegen Hunger

Hilfsaktion aus Wuppertal : Katrin Butzke: 100 Briefe gegen Hunger

Die Wuppertalerin Katrin Butzke schreibt 100 Unterstützerinnen und Unterstützern, die ihrem Aufruf folgen, einen persönlichen, handschriftlichen Brief. Der Erlös geht an ein Bildungsprojekt der Welthungerhilfe in Burundi.

Die ungewöhnliche Aktion unter dem Titel „100 Briefe gegen Hunger“ hat binnen Stunden über den persönlichen Freundes-, Kolleginnen und Bekanntenkreis der Initiatorin hinaus Fahrt aufgenommen und verbreitet sich über das Internet und Handy-Nachrichten. Butzke hat das Ziel für ihre erste Spendenaktion überhaupt bereits wegen des großen Zuspruchs auf 1.000 Euro verdoppelt. Ihr Zwischenfazit: „Die Resonanz ist unglaublich. Ich bin total überwältigt.“ Viele beteiligten sich anonym und wünschen sich gar keinen eigenen Brief. In die Spendenliste schreiben sie, dass sie einfach die Idee so gut finden.

Wer mitmachen möchte, spendet über Butzkes Aktion direkt auf die Konten der Welthungerhilfe für das Projekt „Schulmahlzeiten in Burundi“. Es ist Teil eines umfangreichen Schulspeisungsprogramms, das Bildungschancen verbessert: In dem ostafrikanischen Land leidet mehr als die Hälfte der Bevölkerung an Mangelernährung. Durch die Spenden werden an Grundschulen und Kindergärten Gemüsegärten angelegt und gesunde Mahlzeiten angeboten - damit Kinder satt werden, Bildung erhalten und nicht arbeiten müssen. Die Idee für „100 Briefe gegen Hunger“ kam per Zufall, sagt Katrin Butzke: „Zwischen Ringbüchern und Heften fand ich in meiner Kommode einen karierten Briefblock, der viel zu schade war fürs Rumliegen. Ich wollte gern etwas Nachhaltiges mit damit anzustellen.“

Die Teilnahme ist simpel: Unterstützerinnen und Unterstützer von '100 Briefe gegen Hunger' spenden über die Webseite der Welthungerhilfe. Anschließend senden sie Butzke eine E-Mail mit Namen und Adresse, damit der handgeschriebene Brief sein Ziel erreicht.