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Freiwillige Feuerwehr Wuppertal zeichnet Partner aus

Unterstüzende Unternehmen : Freiwillige Feuerwehr zeichnet Partner aus

Die Freiwillige Feuerwehr in Wuppertal hat hochrangige Auszeichnungen vergeben: Mit Guido Blass erhielt ein Mitglied das Brand- und Katastrophenschutz-Verdienst-Ehrenzeichen in Silber. Außerdem wurde drei Mal die Silberne Ehrennadel verliehen. Die Justizvollzugsschule NRW und „Kasper Catering“ wurden unterdessen als „Partner der Feuerwehr“ ausgezeichnet.

Die Jahresabschlussveranstaltung mit 150 Gästen und zahlreichen Vertretern der Stadt Wuppertal, unter ihnen Oberbürgermeister Andreas Mucke, fand in der Fahrzeughalle des Löschzuges Ronsdorf statt. Ein Höhepunkt war die Ernennung zweier Wuppertaler Firmen zum „Partner der Feuerwehr“. Im Rahmen der Aktion Arbeitgeber geehrt, die sich durch ihr vorbildliches Verhalten auszeichnen. Dazu zählt nicht nur die direkte Unterstützung durch Spenden, sondern vielmehr eine praktische Unterstützung und Zusammenarbei. In diesem Jahr wurden von einer unabhängigen Jury aus Feuerwehr, IHK und Handwerkskammer die Justizvollzugsschule NRW und „Kasper Catering“ ausgewählt.

Oberbürgermeister Mucke überreichte die Auszeichnung persönlich: „Ich bedanke mich für die tatkräftige Unterstützung der wichtigen Arbeit in der Freiwilligen Feuerwehr Wuppertal und hoffe, dass noch mehr Arbeitgeber in Wuppertal so kooperativ mit der Feuerwehr zusammenarbeiten werden. Denn letztlich sind wir alle – in Krisensituation wie Bränden und Unfällen – auf das Engagement angewiesen.“

Bezirksbrandmeister Klaus-Thomas Riedel (Vorstand des Verbandes der Feuerwehren NRW) verlieh an Guido Blass, den Sprecher der Freiwilligen Feuerwehr Wuppertal, das Brand- und Katastrophenschutz-Verdienst-Ehrenzeichen in Silber für seine herausragenden Verdienste im Brand- und Katastrophenschutz. Außerdem zeichneten Mucke, der Beigeordnete Matthias Nocke und Ulrich Zander (Leiter der Feuerwehr) drei weitere Mitglieder mit der Ehrennadel in Silber. Zum Schluss gab es Urkunden und Ehrennadeln für langjährige Mitglieder der sowie Lehrgangsbeste.

Insgesamt stehen in Wuppertal neben der Berufsfeuerwehr mehr als 600 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer in den Freiwilligen Feuerwehren bereit. Sie verfügen über 16 eigenständige Löschzüge und einen Zug für Umweltschutz mit insgesamt etwa 60 Fahrzeugen. Jedem Löschzug ist dabei ein definierter Einsatzbezirk zugeordnet, während der Umweltschutzzug im gesamten Stadtgebiet tätig wird. Die Löschzüge kommen auch bei größeren Schadenslagen außerhalb der eigenen Bezirke zum Einsatz.

Von links: Ulrich Zander (Leiter der Feuerwehr Wuppertal), Bezirksbrandmeister Klaus-Thomas Riedel (Vorstand des Verbandes der Feuerwehren NRW), Susanne Blass und Guido Blass (Sprecher der Freiwilligen Feuerwehr Wuppertal). Foto: Freiwillige Feuerwehr

In Wuppertal wäre gerade in den Randbereichen der Schutz der Bevölkerung ohne die professionelle und schnelle, weil ortsnahe Einsatzbereitschaft durch die Freiwillige Feuerwehr kaum zu gewährleisten. In den Außenbezirken ist sie in der Regel als Erstes an der Einsatzstelle. Daher werden diese Bereiche vollständig auch von den Löschzügen der Freiwilligen Feuerwehr abgesichert.