Dort laufen die Vorbereitungen bereits auf Hochtouren. Kein Wunder, schließlich soll es am 6. Februar losgehen. In der rund fünfmonatigen Bauzeit fällt ein Großteil der Verbindungen aus. Der Fernverkehr wird umgeleitet, einige S-Bahnen sind allerdings zeitweise unterwegs (die Rundschau berichtete: hier klicken!). Geplant ist ein umfassender Schienenersatzverkehr.
Das Logistikzentrum ist an der Steinbeck entstanden. Aus gutem Grund: Das Areal liegt in ungefähr in der Mitte des gesamten Abschnitts. Von hier aus, berichteten Projektleiter Arno Jaeger und Marvin Thöne, sei es am besten möglich, Material und Fahrzeuge möglichst schnell zu den entsprechenden Einsatzorten zu bringen und damit effektiv zu agieren.
Aus den Containern heraus werden „mit Hilfe von modernster Technik sämtliche Abläufe, Fahrzeuge und Arbeiten entlang der gesamten Strecke“ gesteuert und koordiniert. Sämtliche Bewegungen werden dabei per GPS überwacht. (Bilder)
DB-Logistikzentrum an der Steinbeck
„Mit der umfassenden Sanierung zwischen Ruhrgebiet, Bergischem Land und Rheinland bündeln die Bauteams zahlreiche Arbeiten, die die Infrastruktur auf dem rund 65 Kilometer langen Streckenabschnitt langfristig leistungsfähiger und weniger störanfällig machen“, kündigt die Bahn an.
Oberbürgermeisterin Miriam Scherff begrüßt die Maßnahme: „Mit der Sanierung werden die wichtigen Strecken in Richtung Köln und Hagen für die Zukunft fit gemacht. Das wird nach der Fertigstellung für alle Bahn-Nutzenden Vorteile bringen. Ehrlicherweise müssen wir aber auch sagen, dass mit der Generalsanierung auf uns in Wuppertal große Unannehmlichkeiten zukommen.“