„Saubere, sichere und funktionierende Toiletten sind ein wesentlicher Bestandteil einer guten Lernumgebung. Dennoch erreichen Politik und Verwaltung weiterhin Hinweise auf hygienische Mängel, beschädigte Anlagen, fehlende Privatsphäre sowie wiederkehrenden Vandalismus an verschiedenen Schulstandorten“, heißt es zur Begründung. „Schultoiletten dürfen keine Angsträume sein. Schülerinnen und Schüler haben ein Recht auf hygienische und sichere Sanitäranlagen. Wer gute Bildung will, muss auch für gute Rahmenbedingungen sorgen.“
Der Antrag beinhaltet, „den Zustand, die Ausstattung und die Anzahl sämtlicher Sanitäranlagen an den Wuppertaler Schulen systematisch und nach einheitlichen Kriterien zu erfassen“. Dabei sollen „insbesondere Hygiene, baulicher Zustand, Sicherheit, Barrierefreiheit sowie die altersgerechte Nutzbarkeit bewertet“ werden.
Auf dieser Grundlage soll unter Beteiligung von Schulen, Elternvertretungen, Schülervertretungen und zuständigen Fachstellen ein priorisierter Maßnahmen- und Sanierungsplan erarbeitet werden. Ziel sei es, „die verfügbaren Mittel gezielt dort einzusetzen, wo der Handlungsbedarf besonders groß ist“. Schulen mit besonders gravierenden Problemen müssten zuerst berücksichtigt werden.