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Alternative Mobilität in Wuppertal: „Fienchen II“ trägt große Last

Mobilität : „Fienchen II“ trägt eine große Last

Die Wuppertaler Lastenradfamilie ist um ein Mitglied größer: Mit „Fienchen II“ stehen den Nutzerinnen und Nutzern neue Transportoptionen offen.

Dabei handelt es sich, wie bei ihrer älteren „Schwester“, um ein elektrisch angetriebenes Lastenfahrrad. „Fienchen II“ besitzt eine große Ladefläche und starken Motor. Damit sind die Wuppertaler Steigungen auch für schwerere Lasten kein Problem. „Schon seit der Vorstellung von Fienchen I erreichten uns immer wieder Anfragen, ob auch Kinder mit Fienchen transportiert werden könnten", berichtet Kirsten Haberer. Nun sei dieser Transport endlich möglich. Auf der Ladefläche befindet sich ein ausklappbarer Sitz, auf dem bis zu zwei Kinder Platz finden.

„Bei Fienchen II setzen wir auf das gleiche zuverlässige Modell wie bei Fienchen I", erklärt Christoph Grothe, der vor vier Jahren den Lastenradverleih mit ins Leben gerufen und das moderne Lastenrad in Wuppertal populär gemacht hat. „Die Plattform hat sich für uns bewährt. Inzwischen hat Fienchen I über 12.000 Kilometer zuverlässig zurückgelegt.“ Während Modell eins komplett über Crowdfunding finanziert werden konnte, wurde für das zweite ein Mix aus Crowdfunding und Förderung gewählt. „Wir freuen uns über die Spendenbereitschaft der Wuppertalerinnen und Wuppertaler und sind froh und dankbar, dass der WSW Klimafonds einen großen Anteil zur Realisierung von Fienchen II beigetragen hat", ergänzt freut sich Stefan Sgumin.

Somit stehen nun insgesamt 14 Fahrräder auf der Plattform zur Verfügung. Über die Internetadresse www.fienchen-wuppertal.de kann das Rad ab sofort gebucht werden. Unterdessen steht schon die nächste große Innovation ins Haus. Die „Fienchen“-Garage geht in diesem Sommer in Betrieb. Die neue automatisierte Station ist auf dem Utopiastadt-Campus angesiedelt und ermöglicht eine 24-stündige Ausleihe an sieben Tagen die Woche.