St. Laurentius-Hauptschule: 800 Euro für Kinder im Kongo

St. Laurentius-Hauptschule : 800 Euro für Kinder im Kongo

Beim Adventsbasar der St. Laurentius-Hauptschule wurden besonders für ein Straßenkinder-Projekt des Kreuzherren-Ordens in Kinshasa im Kongo selbst gemachte Seife und Badesalz, Adventskränze, Plätzchen und Glühwein verkauft.

Es kam für unterschiedliche Projekte eine stolze Summe von insgesamt 1.600 Euro zusammen. Rund 800 Euro gehen direkt nach Kinshasa. Viel Geld, mit dem der Kreuzherrenorden vor Ort endlich einen dringend benötigten Herd und einen Kühlschrank für die Straßenkinder kaufen kann. Viele dieser Kinder verbringen ihre Nächte in der Hauptstadt des Kongo entweder in dunklen Gassen, auf Busbahnhöfen oder auf dem Friedhof der Gemeinde Sankt Albert im Stadtteil Kintambo. Eine Situation, die der Kreuzherrenorden mit der Gründung eines Projekts für diese Kinder zu verbessern versucht — auch mit der Hilfe vieler Wuppertaler.

Über den Kreuzherrenorden, der über viele Jahrzehnte auch das Gemeindeleben in Elberfeld prägte, kam der Kontakt zustande. Seitdem schafft es der Orden, wenigstens zwölf der Waisen einen festen Wohnsitz zu bieten. Im Zentrum "Mboka Bolingani", übersetzt das "Dorf der Liebe", bekommen die Kinder regelmäßige Mahlzeiten, medizinische Versorgung und eine schulische Ausbildung.

Jürgen Staßen, aktiv in den Gemeinden St. Hedwig und St. Suitbertus, hält den Kontakt zu den Kreuzherren. Er ist unter Telefon 247 12 50 erreichbar.