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Gibt es eigentlich „Made in Germany“ noch? : Technische Insolvenz

Gibt es eigentlich „Made in Germany“ noch? : Technische Insolvenz

Betr.: Schwebebahn

Glückwunsch! Nun ist es den technischen Verantwortlichen endlich gelungen, aus dem letzten Wahrzeichen dieser Stadt ein Synonym für „Pleiten, Pech und Pannen“ zu machen.

Der WSV meldet wirtschaftliche Insolvenz an, die WSW technische.

Der Stahl ist es diesmal. In jeder halbwegs soliden Stahlhärterei gibt es aufwendige physikalische Testverfahren, um die Belastbarkeit zu gewährleisten. Vielleicht sollten die WSW sich an das Gütesiegel „Made in Germany" erinnern?

Nun noch ein Wunsch an die Verantwortlichen, einschließlich der im Aufsichtsrat vertretenen Landes- und Kommunal-Politiker: Bitte zünden Sie jeden Abend eine Kerze an! Als Dank an die Wuppertaler Bürger, die mit ihrem Votum der Seilbahn unter Federführung der WSW eine Absage erteilt haben. Alleine der Gedanke an diese Seilbahn treibt einem den Angstschweiß auf die Stirn.

Und wenn die Räder unserer Schwebebahn schon nicht mehr richtig „rollen", wie wäre es, angesichts der letzten Chaos-Jahre, mit ein paar „Köpfen" der technischen Verantwortlichen? Dies dürfte dann ruhig laut und vernehmlich sein!

Uwe Griegoleit