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Wuppertaler Krisenstab bittet um Vorsicht bei Urlaubsreisen

Corona-Pandemie : Wuppertaler Krisenstab bittet um Vorsicht bei Urlaubsreisen

Der Krisenstab der Stadt Wuppertal erinnert daran, bei der Urlaubsplanung vorsichtig zu sein. Sollte der gewählte Urlaubsort oder das Urlaubsland vom Robert-Koch-Institut (RKI) als Risikogebiet eingestuft werden, gelte nach der Rückreise eine 14-tägige Quarantäne für alle Reisenden.

„Das kann bedeuten, dass Schülerinnen und Schüler das neue Schuljahr zu Hause in Quarantäne beginnen müssen statt in der Schule. Kindergartenkinder dürfen im Quarantänezeitraum auch keine Kita besuchen. Die Wahl des richtigen Urlaubsziels ist in diesem Jahr deshalb besonders wichtig“, so der Hinweis. An oberster Stelle stehe der Schutz vor einer erneuten Ansteckungswelle. „Das Beispiel der Stadt Ischgl in Österreich, wo sich in den Winterferien zahlreiche Menschen mit dem Coronavirus angesteckt und dann zu Hause verbreitet haben, soll sich nicht wiederholen“, warnt der Krisenstab.

Durch den Nachweis eines entsprechenden ärztlichen Zeugnisses kann die häusliche Quarantäne gegebenenfalls umgangen oder verkürzt werden. Dieses so genannte Negativ-Attest kann hier vom Hausarzt, eventuell auch schon vor der Rückreise am Urlaubsort durchgeführt werden und darf bei Einreise in Deutschland nicht älter als 48 Stunden sein. Dieser Test ist aber zum einen keine Gewissheit. Zum anderen handelt es sich dabei um eine kostenpflichtige Privatleistung. Die Kosten werden also nicht vom Gesundheitsamt oder der Krankenkasse erstattet. Man wünsche allen Menschen im Tal trotzdem eine entspannte und gesunde Urlaubszeit“, so der Krisenstab.