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Roboter „James“ führt Familien in Wuppertal zusammen

Seniorenzentrum Vohwinkel : Roboter „James“ führt Familien zusammen

Seit ein paar Tagen verstärkt „James“ das Team des Evangelischen Seniorenzentrums Vohwinkel. Er ist ein kleiner humanoider Roboter, der ferngesteuert über die Wohnbereiche fährt und eine völlig neue Kommunikationsform ermöglicht.

Durch eine eingebaute Videochat-Funktion können die Bewohnerinnen und Bewohner spielerisch in Kontakt mit ihren Familien und Freunden treten. „Den derzeitigen Besuchsverboten müssen wir kreativ begegnen und neue Lösungen finden“, berichtet Stefan Kemper, Seelsorger sowie „Feel Good Manager“ der Evangelischen Pflege Diakonie Vohwinkel. „Gerade der Verzicht auf die gewohnten Besuche und die damit verbundene Nähe ist eine große Belastung für unsere Bewohner und deren Familien.“

James kann herumfahren, in verschiedenen Farben leuchten, mit den Menschen sprechen und per eingebautem Bildschirm und Kamera auch Videotelefonate aufbauen: „Durch sein humanoides Verhalten werden anfängliche Berührungsängste mit der neuen Technologie schnell überwunden und seine Möglichkeiten dankbar angenommen.“ Ermöglicht wird der Einsatz des kleinen Roboters durch eine Kooperation mit der Wuppertaler Firma „Mindact Consulting & Content GmbH“ sowie der „Hahn Robshare GmbH“ aus Reinheim. Eigentlich wäre „James“ als Hotelroboter im Einsatz, doch während der Corona-Krise wird er Gesundheitseinrichtungen zu einem stark rabattierten Preis zur Verfügung gestellt.