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Corona-Virus: Wuppertaler informieren sich am meisten über Maskenpflicht

Bundesweite Analyse : Wuppertaler informieren sich am meisten über Maskenpflicht

In Wuppertal informieren sich die Menschen im bundesweiten Vergleich am meisten via Google zur Maskenpflicht, wie eine aktuelle Analyse von über 367.000 Suchen zu den Themen Maskenpflicht und zweite Welle aufzeigt.

Politiker, Virologen vor allem aber die Bürger diskutieren über Maskenpflicht und die Möglichkeit einer zweiten Welle. Doch inwiefern hat sich das Interesse in den letzten Monaten verändert und wie positionieren sich die Verbraucher im Internet zu diesen Themen? Diesen Fragen ist der Anbieter von Schutzausrüstung, Virusbedarf.de, nachgegangen und hat das Interesse für die Suchbegriffe Maskenpflicht und zweite Welle in den 20 größten deutschen Städten untersucht. Dafür verglich das Unternehmen 367.000 Suchanfragen auf Google innerhalb der letzten vier Monate.

In diesen Städten wird am häufigsten zur Maskenpflicht recherchiert

Die meisten Suchanfragen zur Maskenpflicht misst die Analyse dabei anteilig in Wuppertal: Auf 1.000 Einwohner entfielen im Schnitt 35 Suchanfragen zu der Thematik auf Google – höchster Wert der Untersuchung. Auch in Stuttgart (33 Anfragen) sowie Frankfurt am Main und Bremen (jeweils 30 Anfragen) informierten sich im Vergleich zu den letzten drei Plätzen Duisburg (14 Anfragen), Bochum und Berlin (jeweils 17 Anfragen) teilweise mehr als doppelt so viele Personen über das Thema. Der Durchschnitt aller Städte liegt bei 23 Suchanfragen auf 1.000 Einwohner. Im Vergleich zum Mai blieb das Gesamtaufkommen mit drei Prozent nahezu unverändert.

Zweite Welle: Interesse steigt deutlich

Demnach rückt die zweite Welle derzeit verstärkt in den Fokus. So haben sich die Suchanfragen im Juni im Vergleich zum Mai bundesweit um rund 80 Prozent gesteigert. Das größte Plus verzeichnet die Analyse in Nürnberg mit einem Zuwachs von 420 Prozent. Dahinter folgen Duisburg und Münster mit einem Anstieg über 180 Prozent. Auch in Dresden (143 Prozent), München (108 Prozent) und Bonn (100 Prozent) hat sich das Interesse seit Mai verdoppelt.

Bielefeld bildet hingegen eine Ausnahme und weist keine Steigerung seit Mai auf. Eine ebenfalls vergleichsweise niedrige Entwicklung wurde in Hannover und Köln mit Werten um 22 bzw. 50 Prozent verzeichnet. Insgesamt haben sich im Vergleich aller 20 Städte bisher jedoch deutlich weniger Menschen mit der zweiten Welle (13.070 Suchanfragen) beschäftigt, als mit der Maskenpflicht (356.760 Suchanfragen).

So denkt das Netz über die Maskenpflicht und die zweite Welle

Um nicht nur die Anzahl, sondern auch die Stimmung Internet zu den Themen zu analysieren, hat sich Virusbedarf.de außerdem mit den Web-Analysten von VICO Research & Consulting zusammengetan und insgesamt 1,6 Millionen Online-Beiträge auf Facebook, Twitter und Co. untersucht.

Demnach sind 41 Prozent der Beiträge zur Maskenpflicht im Internet positiv. Vorrangig betonen die Nutzer, dass die Maskenpflicht einen wesentlichen Beitrag zur Eindämmung des Coronavirus geleistet hat und so sollte das Tragen auch nach der Pandemie Pflicht in bestimmten Alltagssituationen, wie zum Beispiel in öffentlichen Verkehrsmitteln, bleiben. Die stärksten Kritiker findet die Maßnahme jedoch auf Twitter: Insgesamt sind auf der Social-Media-Plattform 77 Prozent der Beiträge negativer Natur.